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276 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Bekanntmachung über den Geltu~gsbereich
des Übereinkommens
zur Errichtung der Weltorganisation für geistiges Eigentum
der Pariser Verbandsübereinkunft
zum Schutz des gewerblichen Eigentums
des Madrider Abkommens
über die internationale Registrierung von Marken
des Patentzusammenarbeitsvertrages
Vom 3. Januar 1994
K a s ach s t an hat dem Generaldirektor der Weltorganisation für geistiges
Eigentum am 16. Februar 1993 die W e i t e ran wend u n g der folgenden Über-
einkünfte notifiziert:
a) übereinkommen vom 14. Juli 1967 zur Errichtung der Weltorganisation für
geistiges Eigentum, geändert am 2. Oktober 1979 (BGBI. 1970 II S. 293, 295;
1984 II S. 799; 1985 II S. 975);
b) Pariser Verbandsübereinkunft vom 20. März 1883 zum Schutz des gewerbli-
chen Eigentums in der in Stockholm am 14. Juli 1967 beschlossenen und am
2. Oktober 1979 geänderten Fassung (BGBI. 1970 II S. 293, 391; 1984 II
s. 799); -
c) Madrider Abkommen vom 14. April 1891 über die internationale Registrierung
von Marken in der in Stockholm am 14. Juli 1967 beschlossenen und am
2. Oktober 1979 geänderten Fassung (BGBI. 1970 II S. 293, 418; 1984 II
s. 799);
d) Vertrag vorg 19. Juni 1970 über die internationale Zusammenarbeit auf dem
Gebiet des Patentwesens - Patentzusammenarbeitsvertrag - (BGBI. 1976 II
S. 649, 664; 1984 II S. 799, 975).
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachungen
zu a) vom 12. Oktober 1970 (BGBI. II S. 1070) und vom
20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012);
zu b)' vom 13. Oktober 1970 (BGBI. II S. 1073) und vom
20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012);
zu c) vom 11. Juni 1976 (BGBI. II S. 1067) und vom
20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012);
zu d) vom 16. März 1978 (BGBI. II S. 485) und vom
20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012). -
Bonn, den 3. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 277
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich der Berner Übereinkunft
zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst
Vom 3. Januar 1994
Die in ·Paris am 24. Juli 1971 beschlossene Fassung
der Berner Übereinkunft vom 9. September 1886 zum
Schutz von Werken der Literatur und Kunst (BGBI. 1973 II
S. 1069; 1985 II S. 81) ist
a) nach ihrem Artikel 29 Abs. 2 Buchstabe a für
Bolivien am 4. November 1993
b) nach ihrem Artikel 28 Abs. 2 Buchstabe c und Abs. 3
für die
Schweiz am 25. September 1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Be-
kanntmachung vom 20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012).
Bonn, den 3. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich des Budapester Vertrags
über die internationale Anerkennung der Hinterlegung
von Mikroorganismen für die Zwecke von Patentverfahren
Vom 3. Januar 1994
Der Budapester Vertrag vom 28. April 19n über die
internationale Anerkennung der Hinterlegung von Mikro-
organismen fOr die Zwecke von Patentverfahren, geändert
am 26. September 1980 (BGBI. 1980 II S. 1104; 1984 II
S. 679) ist nach seinem Artikel 16 Abs. 2 für
Griechenland am 30. Oktober 1993
Polen am 22. September 1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Be-
kanntmachung vom 20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012).
Bonn, den 3. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 277
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich der Berner Übereinkunft
zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst
Vom 3. Januar 1994
Die in ·Paris am 24. Juli 1971 beschlossene Fassung
der Berner Übereinkunft vom 9. September 1886 zum
Schutz von Werken der Literatur und Kunst (BGBI. 1973 II
S. 1069; 1985 II S. 81) ist
a) nach ihrem Artikel 29 Abs. 2 Buchstabe a für
Bolivien am 4. November 1993
b) nach ihrem Artikel 28 Abs. 2 Buchstabe c und Abs. 3
für die
Schweiz am 25. September 1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Be-
kanntmachung vom 20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012).
Bonn, den 3. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich des Budapester Vertrags
über die internationale Anerkennung der Hinterlegung
von Mikroorganismen für die Zwecke von Patentverfahren
Vom 3. Januar 1994
Der Budapester Vertrag vom 28. April 19n über die
internationale Anerkennung der Hinterlegung von Mikro-
organismen fOr die Zwecke von Patentverfahren, geändert
am 26. September 1980 (BGBI. 1980 II S. 1104; 1984 II
S. 679) ist nach seinem Artikel 16 Abs. 2 für
Griechenland am 30. Oktober 1993
Polen am 22. September 1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Be-
kanntmachung vom 20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012).
Bonn, den 3. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
278 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich des Internationalen Übereinkommens
über das Harmonisierte System zur Bezeichnung und Codierung der Waren
Vom 11. Januar 1994
Das Internationale Übereinkommen vom 14. Juni 1983 über das Harmonisierte
System zur Bezeichnung und Codierung der Waren in der Fassung des Än-
derungsprotokolls vom 24. Juni 1986 (BGBI. 1986 II S. 1067) ist nach seinem
Artikel 13 Abs. 2 für die
Tschechische Republik am 16. November ·1993
und - einer nachträglichen Berichtigungsnotifikation des Generalsekretärs des
Rates für die Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Zollwesens zufolge - für
Ruanda am 1.Januar1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
10. November 1993 (BGBI. II S. 2210), die hinsichtlich des lnkrafttretensdatums
·für Ruanda berichtigt wird.
Bonn.den 11.Januar1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich der Änderung von 1990
des Montrealer Protokolls über Stoffe,
die zu einem Abbau der Ozonschicht führen
Vom 13. Januar 1994
Die Änderung vom 29. Juni 1990 des Montrealer Protokolls vom 16. September
1987 über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen, (BGBI. 1991 II
S. 1331) ist nach ihrem Artikel 2 für folgende weitere Staaten in Kraft getreten:
Belgien am 3. Januar 1994
Island am 14. September 1993
Kroatien am 13. Januar 1994
Malaysia am 14. September 1993
Philippinen am 7. November 1993
Sri Lanka am 14. September 1993
Tunesien am 13. Oktober 1993
Venezuela am 27. Oktober 1993
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
26. November 1993 (BGBI. 1994 II S. 13).
Bonn.den 13.Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
278 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich des Internationalen Übereinkommens
über das Harmonisierte System zur Bezeichnung und Codierung der Waren
Vom 11. Januar 1994
Das Internationale Übereinkommen vom 14. Juni 1983 über das Harmonisierte
System zur Bezeichnung und Codierung der Waren in der Fassung des Än-
derungsprotokolls vom 24. Juni 1986 (BGBI. 1986 II S. 1067) ist nach seinem
Artikel 13 Abs. 2 für die
Tschechische Republik am 16. November ·1993
und - einer nachträglichen Berichtigungsnotifikation des Generalsekretärs des
Rates für die Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Zollwesens zufolge - für
Ruanda am 1.Januar1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
10. November 1993 (BGBI. II S. 2210), die hinsichtlich des lnkrafttretensdatums
·für Ruanda berichtigt wird.
Bonn.den 11.Januar1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich der Änderung von 1990
des Montrealer Protokolls über Stoffe,
die zu einem Abbau der Ozonschicht führen
Vom 13. Januar 1994
Die Änderung vom 29. Juni 1990 des Montrealer Protokolls vom 16. September
1987 über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen, (BGBI. 1991 II
S. 1331) ist nach ihrem Artikel 2 für folgende weitere Staaten in Kraft getreten:
Belgien am 3. Januar 1994
Island am 14. September 1993
Kroatien am 13. Januar 1994
Malaysia am 14. September 1993
Philippinen am 7. November 1993
Sri Lanka am 14. September 1993
Tunesien am 13. Oktober 1993
Venezuela am 27. Oktober 1993
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
26. November 1993 (BGBI. 1994 II S. 13).
Bonn.den 13.Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 279
Bekanntmachung
über das Inkrafttreten der Dritten Änderung
des Übereinkommens über den Internationalen Währungsfonds
Vom 13. Januar 1994
Nach Artikel 2 Abs. 2 des Gesetzes vom 22. Juli 1991 zu der Dritten Änderung
des Übereinkommens über den Internationalen Währungsfonds (BGBI. 1991 II
S. 814) wird bekanntgemacht, daß die durch Beschluß Nr. 45-3 des Gouvemeurs-
rats des Internationalen Währungsfonds am 28. Juni 1990 genehmigte Dritte
Änderung des Übereinkommens über den Internationalen Währungsfonds - in
der Fassung der zweiten Änderung und Ergänzung von 1976 (BGBI. 1978 II
S. 13) - nach Artikel XXVIII Buchstabe c des Übereinkommens
am 11 . November 1992
für Deutschland und alle übrigen Vertragsparteien in Kraft getreten ist.
Die Annahmeerklärung ist am 10. Oktober 1991 beim Internationalen Währungs-
fonds in Washington hinterlegt worden.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
31. Juli 1991 (BGBI. II S. 920).
Bonn, den 13. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich des Montrealer Protokolls
über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen
Vom 13. Januar 1994
Das Montrealer Protokoll vom 16. September 1987 über Stoffe, die zu einem
Abbau der Ozonschicht führen, (BGBI. 198811 S. 1014) ist nach seinem Artikel 16
Abs. 3 für
Benin am 29. September 1993
Honduras am 12.Januar1994
Salomonen am 15. September 1993
St. Lucia am 26. Oktober 1993
Tuvalu am 13. Oktober 1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
26. November 1993 (BGBI. 1994 II S. 14).
Bonn, den 13. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
258 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Gesetz
zu dem Abkommen vom 14. Juli 1992
zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland
und der Regierung der Ukraine
über die Binnenschiffahrt
Vom 2. Februar 1994
Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen: Artikel 4
Ordnungswidrig im Sinne des § 3 des Wirtschaftsstraf-
Artikel 1 gesetzes 1954 handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig den
Dem in Bonn am 14. Juli 1992 unterzeichneten Ab- Abschluß von Verträgen über Wechselverkehre im Sinne
kommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik des Artikels 3 des Abkommens in Abweichung von den
Deutschland und der Regierung der Ukraine über die durch Rechtsverordnung nach Artikel 2 in Kraft gesetzten
Binnenschiffahrt sowie dem dazugehörigen Protokoll vom Mindest-/Höchstfrachten anbietet oder vermittelt oder wer
selben Tage wird zugestimmt. Das Abkommen sowie das solche Verträge abschließt oder erfüllt.
Protokoll werden nachstehend veröffentlicht.
Artikel 5
Artikel 2 Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des
Der Bundesminister für Verkehr wird ermächtigt, die Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die Wasser- und
genehmigten Vereinbarungen über die Mindest-/Höchst- Schiffahrtsdirektion. Der Bundesminister für Verkehr kann
frachten sowie die Nebenbedingungen für den Wechsel- ab~eichend von § 37 des Gesetzes über Ordnungswidrig-
verkehr, auf die sich der Gemischte Ausschuß gemäß keiten durch Rechtsverordnung eine Wasser- und Schiff-
Artikel 14 Abs. 8 des Abkommens geeinigt hat, durch fahrtsdirektion als für den Bereich mehrerer Wasser- und
Rechtsverordnung in Kraft zu setzen. Schiffahrtsdirektionen zuständig erklären.
Artikel 3 Artikel 6
Abweichungen von den in einer Rechtsverordnung nach (1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkündung
in Kraft.
Artikel 2 festgesetzten Mindest-/Höchstfrachten für Ver-
kehrsleistungen sowie Zahlungen oder andere Zuwendun- (2) Der Tag, an dem das Abkommen nach seinem
gen, die einer Umgehung des festgesetzten Entgelts Artikel 16 Abs. 2 sowie das Protokoll in Kraft treten, ist im
gleichkommen, sind verboten. Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.
Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind
gewahrt.
Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und
wird im Bundesgesetzblatt verkündet.
Berlin, den 2. Februar 1994
Der Bundespräsident
Weizsäcker
Der Bundeskanzler
Dr. Helmut Kohl
Der Bundesminister für Verkehr
Matthias Wissmann
Der Bundesminister des Auswärtigen
Kinkel
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 259
Abkommen
zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland
und der- Regierung der Ukraine
über die Binnenschiffahrt
Yro.qa
Yp~.qOM cpe.qepantBHO"i Pecny611iKM HiMeYYMHa
Ta Mi>K YP~AOM YKpaiHM
npo cy.qHon11aBCTBO Ha BHYTPiWHiX eo.qHMX W/l~Xax
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland YpflA <l>eAep8TMBHOi Pecny611iKM HiM8'4'fMH8
und
die Regierung der Ukraine - YpstA Yi<paiHM
in dem Wunsch, den beiderseitigen Binnenschiffsverkehr weiter BMXOAfl"IM 3 6a>KaHHA i H8A8ßi po3BMB8TM ABOCTOpoHHC CYA·
zu entwickeln, HonnaeCTBO Ha BHyTPiWHiX BOAHMX WllAXax,
eingedenk der Schlußakte der Konferenz über Sicherheit und naM'ATalOYM npo 3aKl1K>YHMM aKT Hap&AM 3 68308KM i cniepo-
Zusammenarbeit in Europa, insbesondere ihrer Bestimmungen 6iTHM4Tea B €eponi i, 30KpeMa, npo MOro nono>KeHHSI U4OAO
über die Entwicklung des Verkehrswesens - po3BMTKY TpaHCnopTy -
haben folgendes vereinbart: norOAMllMCb npo H&cTynHe:
Artikel 1 CTaTTst 1
Im Sinne dieses Abkommens sind: AnA 4inelil 4i&i' YrOAM:
a) "Schiffe": die im Hoheitsgebiet einer Vertragspartei amtlich a) "cyp;ta" O3Ha"4al0Tb ocpi4ililHO peccTPOBaHi Ha A8P>KaBHilil
registrierten Schiffe, mit denen Personen- und/oder Güterver- TepMTOpii OAHici j3 AOroeipHMX CTOpiH CYAHa, AKi MO>K)'Tb
kehr dort, wo sie registriert sind, ohne eine besondere Fahrter- 3AiMCHtOB8TH nepeee38HHA naCa>KMpie "IM 88HTa>KiB no BHy-
laubnis auf Binnenwasserstraßen betrieben werden kann; TpiwHiX BOAHMX WllAXax BiAnOBiAHO AO MiC4A ceoc"i peccTpa4ii
683 oco611r.1eoro Ha Te AO3eony -
b) "Trägerschiffsleichter": Schiffe nach Buchstabe a, die unbe- 6) ,,lliXT8PM, U4O BHKOPMCTOBYIOTbCA B ni>rrepoeO3HMX CMCT8-
mannte und nichtmotorisierte leichter sind; Max" O3Ha"lal0Tb CYAHS 3ri.qHO AO n. .,a", SIKi ClliXTepaMM 683
8Kina>Ky i 683 CMllOBOi yCTaHOBKM -
c) .,Schiffahrtsuntemehmen": schiffahrttreibende Unternehmen B) nCYAHOMaBHi ni.qnpMCMCTBa" 03HaYatOTb ni.qnpMCMCTBa YM
oder Unternehmer, die ihren Firmen- oder Wohnsitz im niAnpMCM4iB, U4O 3aMHATi B CYAHOnnaecTBi, AKi MalOTb CBOC
Hoheitsgebiet einer der beiden Vertragsparteien haben; Mic4e3H8XO>KA8HHSI "IM Mic4enpo>KMBaHHSI Ha A8P>KSBHiH
T8pMTOpii OAHic'i i3 AOroeipHMX CTOpiH -
d) .,Zuständige Behörden": der Bundesminister für Verkehr der r) ,,KOMO8T8HTHi opraHM" O3HaYatOTb <PeA8pallbHOro MiHicTpa
Bundesrepublik Deutschland und der Minister für Verkehr der TpaHCnopTy <PeAepaTMBHOi Pecny611iKM, "IM iHWi opraHM/yCTa-
Ukraine oder andere von einer Vertragspartei benannte HOBM, npM3HaY8Hi AOroeipHMMM CTOpoHaMM -
Behörden/Stellen;.
e) "Häfen": die Häfen und amtlich genehmigten Umschlagstellen A) .,nopTM" O3Hal.latOTb nopTM i oq:>i4iMHO AO3BOl18Hi nepeea-
und Anlegestellen der Personenschiffahrt in den Hoheitsge- llO"IHi nyHKTH i npM'f811M AJlA naCa>KMpcbKMX cyA8H Ha
bieten der Vertragsparteien. A8p>KaBHiM TepMTopii KO>KHOi i3 AOroeipHMX CTOpiH.
Artikel 2 CTaTTSI 2
(1) Nach Maßgabe der Artikel 3 bis 6 dürfen Schiffe der einen 1. 3riAHO 3 nono>KeHHRMM cTaTeM 3-6 4ie"i YrOAM CYAH& OAHi&i'
Seite die Wasserstraßen der anderen Vertragspartei befahren i3 AOroeipHMX CTopiH MO>tcy'Tb 3AiMCHIOBaTM CYAHOnnaeCTBO no
sowie die Häfen und amtlich zugelassenen Liegestellen benutzen. BOAHMX WJ1AX8X iHWOi Aor0BipHoi CTOpoHM, 8 TaKO>K KOpMCTyBa-
Dies gilt entsprechend für den Transport von sonstigen schwim- TMCR nopTaMM i oq,i4iMHO AO3BOJ18HMMM MiC4AMM AKOPHO"i
menden Objekten (z. B. Bagger, KrAne) sowie für das Überführen CTOSIHKM. l.le nonO>K8HHA AiC TSKO>K y BiAHOW8HHi TpaHcnopTy-
von Schiffsneubauten. BaHHA IHWMX nnSBY'fMX o6'cKTiB (HanpHKl18A, 38MlleYepnanKM,
KpSHM) i neperoHy HOBO36YAOBaHblX cyA8H.
(2) Die Schiffahrt regelt sich nach den Rechtsvorschriften der 2. CyAHOnnaecTBO perymOCTbCSI npaeoeMMM HOPMSMM TiCI
Vertragspartei, deren Binnenwasserstraßen befahren werden. AOroeipHO"i CTOp0HH, no BHyTpiwHiX BOAHHX WJ1RX8X AKo"i BOHO
3AiHCHIOCTbCR.
260 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Artikel 3 CTaTTA 3
(1) Schiffe beider Seiten dürfen Personen und/oder Güter zwi.. 1. Cy.qH& o6ox ,qoroaipHMX CTopiH UO)l()'Tb 3AÜ'Cff1088TM nepe-
sehen Häfen der einen Seite und Häfen der anderen Seite sowie Be38HHA naca>KMpiB i/'fM BSHTS>KiB MDK nopraMM oAHif;T .qoroaip-
umgekehrt befördern (Wechselverkehr). HOi CTop0HM i nopT8MM iHwoi AC)l"oaipHoi CTOpOHM, a TaKO>K y
3&opoTHbOMY HanpAMKY (AaoCTopoHHe cn0ßY'48HHA).
(2) Im Wechselverkehr dürfen Schiffe der einen Seite Personen 2. CyAHa OAHid ,qoroaipHoi CTopottM UO)l()'Tb nepeao3MTM
und/oder Güter zwischen Häfen ihrer Seite und einem der folgen- naca>KMpia i/'fM aaHT&>Ki y AßOCTOPOHHbOMY cn0J'IY'-teHHi MbK
den Häfen der anderen Seite befördern: nopTaMM CBOei A()roaif)H()i CTop0HM i OAHMM i3 HacTynHMX nopTiB
iHWoi A()roaipHOi CTopoHM:
a) einem Seehafen; a) uopcbKMM n0pTOM -
b) einem Hafen, der auf dem direkten Weg zu einem Seehafen 6) nopTOM, po3T8WOB8HMM 6e300C8p8AHb0 H8 WnAxy /JIJ MOl)Cb-
liegt; Koro nopyY-
c) einem Hafen, den die zustlndige Behörde auf Vorschlag des a) nopTOM, H83B8HMM KOM'18T8HTHMM opraHOM Ha OCHOBi npo-
Gemischten Ausschusses benannt hat. no~i 3MiwaHoi KOMici'i.
(3) Im Wechselverkehr sind die Schiffahrtsuntemehmen beider 3. CyAH()Ma&Hi nwipME:MCTB8 o6ox A()roaipHMX CTopiH
Seiten paritätisch und nach MOglichkeit im Jahresvertauf kontinu- llOBMHHi npMMM&TM Y'f8CTb y .qBOCTOpOHHW>My alOllY'feHHi H8
ierlich zu beteiligen. Die Aufteilung der Güterbeförderungen napMTeTHMX 38C8A8X i, no UO>KIIMBOCTi, piBHOMipttO Ha npoTA3i
erfolgt auf der Basis der Ladt.W1gstonnen. potcy. Po3110Ain nepe8838Hb B8HT8>KiB 3AiblOelbCSI Ha OCH08i
KißbKOCTi Bi,q&aHTa>KeHOro B8HT8>KY y TOHH8X.
(4) Für den Wechselverkehr sind wirtschaftlich auskömmliche 4. AnA AßOCT0poHHbOrO COOJ'IY'-t8HHA llOBMHHi 6yTM Y3r0A)K8Hi
Frachten und die mit ihnen zusammenhängenden Nebenbedin- eKOHOMNHO BMnpaßA8Hi 4>paxroai CTa&KM i noe'A38Hi 3 HMMM
gungen zu vereinbaren. AOA8TKOBi YMOBM.
(5) Jede Vertragspartei kann nach Beratung im Gemischten 5. Ko>KHa i3 A()roaipHMX CTopiH UO>K8, nicrul o6roaopeHHA y
Ausschuß in Ausnahmeflllen aus technischen Gründen oder aus 3MiwaHiM KOMiCli, y BMKß~HMX BMn9AK8X 3 T8XHNHMX nS)INMH a6o
Gründen der Schiffahrtssicherheit für das Befahren ihrer Wasser- 3 npM"tMH 6e3118KM CVAHOru18BCTB8 BCT8HOBnlOB8TM Mat<CM-
straßen im Wechselverkehr HOchstzahlen der Fahrten festsetzen. MBnbHY KißbKicTb npoxoAiB CVA8H 'f81)83 caoi BOAHi WßAXM B
AßOCTOpoHHbOM}' COOJlY"teHHi.
Artikel 4 CT&TTA 4
(1) Schiffe der einen Seite dürfen Personen und/oder Güter 1. CyAHa OAHiei AOfOBiJ)Hoi CTopoHM MO)l()'Tb nepeao3MTM
durch das Hoheitsgebiet der jeweils anderen Vertragspartei hin- naca>KMpiB Ta/"tM eaHT&>Ki Yepe3 A8P>K8BHY TeJ)MTopilO iHWOi CTO-
durch auf den Binnenwasserstraßen befördern, die von den Ver- poHM 00 BHyTpiWHiX BOAHMX Wß.AX8X, lqO BCT8HOBßeHi AOfl)Bip-
tragsparteien auf der Grundlage eines Vorschlags des Gemisch- HHMM CTopoHaMM Ha OCHosi npon03MLCH 3MiwaHOi KOMiai (Tp8H-
ten Ausschusses festgelegt werden (Transitverkehr). 3MTHe COOßY"teHHA).
(2) Jede Vertragspartei kann nach Beratung im Gemischten 2. KO>KHa AC)roeipHa CTOpoHa MO>Ke, nicnA o6rOBOpeHHR y
Ausschuß in Ausnahmefällen aus technischen Gründen oder aus 3MiWaHiM KOMicii, y BMKß~HMX BMna.qK8X 3 TeXHi"tHMX npM"tMH
Gründen der Schiffahrtssicherheit für das Befahren ihrer Wasser- 6e3neKM CVAHOMaBCTaa BCT8HOBJ110B8TM M8KCMM&nbHY Kinb-
straßen im Transitverkehr Höchstzahlen der Fahrten festsetzen. KiCTb npoxoAie cvAeH "tepe3 cBOi BOAHi WßAXM y Tp8H3MTHOMY
COOßY"teHHi.
Artikels CTaTTA 5
Schiffe beider Seiten dürfen Personen und/oder Güter zwi- CyAHa o6ox AOroaipHMX CTopiH MO)l()'Tb nep8B03MTM nac&>KM-
schen einem Hafen der anderen Seite und einem Hafen in einem pie i/a6o aaHTa>Ki Mi>t< OAHMM i3 nopTia iHwoi A()roaipHOi CT0poHM i
dritten Land (Drittlandverkehr) und umgekehrt nur auf Grund einer nopTOM TpeTbOi t<paiHM (COOJ'IY'-teHHA 3 TpeTiMM Kp8iH8MM) i B
besonderen Erlaubnis der jeweils zuständigen Behörde beför- 3BopoTHbOMY HanpAMi TinbKM Ha OCHOai cn9llianbHoro AC)3BOny
dern. BiAOOBi,qanbHoro KOMneTeHrHoro opraHY.
Artikel 6 CTaTTA 6
Die Beförderung von Personen und/oder Gütern zwischen nepeee38HHR naca>KMpia i/a6o aaHTa>Kia Mi>K nopT8MM OAHiE:i
Häfen einer Seite (Kabotage) bleibt den Schiffen dieser Seite A()roeipHOi CTop0HM (Ka6oTa>K) pe38pBy10TbCA 38 CVAHSMM 4iE:i
vorbehalten. Ausnahmen bedürfen einer besonderen Fahrterlaub- AOroaipHOi CTOpoHM. BMHATKM BMMaralOTb Cf184i811bHoro AC)3BOny
nis der zuständigen Behörde. KOMneTeHTHoro opraHy Ha nepeee38HHA.
Artikel 7 CTaTTA 7
(1) Jede Vertragspartei erkennt auf ihrem Donauabschnitt die 1. Ko>t<Ha AOroeipHa CTOpoHa Ha caoilit AinbHM4i AYHa10 6yp.e
jeweils von der anderen Vertragspartei ausgestellten Befähi- BM3H8B8TM BMA&Hi iHWOIO AC)rOBipHolO CTopoHOIO K&anicpiK84iMHi
gungszeugnisse für die Schiffsbesatzung (einschließlich der nocai,q"l8HHR CVAHOBOro eKinucy (BKn~a~M CVAHOBOAiie), a
Schiffsführer) sowie die Schiffsatteste an. TSKO>t< CVAHOBi OOCSi,q'f8HHA.
(2) Für die Schiffahrt auf den anderen Binnenwasserstraßen, 2. A,nR CVAHOMaBCTBa Ha iHWMX BHyTpiWHiX BOAHMX wnRX8X, 38
ausgenommen Rhein, Mosel und Seeschiffahrtsstraßen, werden BMHRTKOM PeliiHY, Mo38nA i MCJpCbl01X CVAHOMBBHMX wnAxie,
die zuständigen BehOrden gegen Vortage der in dem Hoheitsge- KOMneTeHTHi opraHM OAHid AOfOBipHoT CTop0HM no np8A ABß8-
1
biet der anderen Vertragspartei erworbenen Urkunden und HMX BMASf:fMX Ha A9P>K8BHial TepMTOpli iHwoi CTopoHM nocai-
Bescheinigungen, die sich auf das Schiff und seine Besatzung A"teHHAX Ta cai,q04Teax, AKi e ~ AO CVAHa Ta litoro
beziehen (z.B. Schiffsatteste und Beflhigungszeugnisse), die in eKina>t<y (HanpMKß8A, CVAHOBi noceiA"leHHA I K&anicpiK84iMHi
ihrem Hoheitsgebiet vorgeschriebenen Urkunden und Bescheini- caiA04Taa) 6YAYTb BMAa&aTM nepeA6a'feHi Ha ii TepMTopii cei-
gungen ausstellen. Voraussetzung dafür ist, daß die Urkunden A04T&a i nocai,q'f8HHA. npM 4bOMY ceiAo4Tea i nocei,q"teHHA
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 261
und Bescheinigungen in dem Hoheitsgebiet einer Vertragspartei OOBMHHi 6yn1 e..i.qaHi Ha .qep>KaeHiM TepMTOpii O.qHid i3 .qoroeip-
unter Bedingungen erteilt worden sind, die den im Hoheitsgebiet HMX CT0piH Ha YM0Bax, RKi ei.qnoei.qalOTb p03nopRA)KeHHRM, 1.1.10
der anderen Vertragspartei geltenden Vorschriften genügen. .qilOTb Ha TepKTopi iiHwoi .qoroaipHoi CT0pOHM.
(3) Gefährliche Güter dürfen nur mit Schiffen befördert werden, 3. He6e3n8"4Hi BaHTa>Ki M0>KYTb nepeB03KTMCb TinbKM Ha cy.q-
die über die für die jeweilige Wasserstraße vorgeschriebenen Hax, 1140 MalOTb CBi.q04TB8 A0380ny, nepe.q6a4eHi AJlR eW,OeiA-
Zulassungszeugnisse verfügen. HMX B0AHMX wnRxie.
Artikel 8 CT&TTR 8
Jede Vertragspartei wird Schiffe der anderen Seite bei Inan- KO>KHa A0roeipHa CTopoHa Ha.q&CTb cy.qHaM iHwoi A()r0BipHoi
spruchnahme der ihnen nach den Artikeln 2 bis 6 gewährten CT0p0HM TaKe caMe ei.qH0WeHHR npM BMKOPMCTaHHi npae, 1.1.10
Rechte ebenso behandeln wie Schiffe der eigenen Seite. Ha.q&IOTbCR "iM ari.qH0 3 CTaTTRMM 2--6 4id" Yro.qM, RK i cy.qHaM
ceod .qoroeipH0"i CT0p0HM.
Das gilt insbesondere: L.le, 30KpeMa, Bi.qHOCMTbCR .qo:
a) bei der Erhebung von Schiffahrts- und Hafenabgaben; a) CTRreHHR Haeira4iMHMX Ta nopT0BMX 36opie -
b) bei der Benutzung öffentlicher Hafeneinrichtungen, Liegestel- 6) BMK0pMCTaHHR nopT0BMX cnopy.q, MiC4b RK0pHoi CT0RHKM,
len, Schleusen und ähnlicher Schiffahrtsanlagen; wn10aie Ta iHWMX cy.qH0nnaBHMX cnopy.q 38ranbHOr0 BMKopM-
CTaHHR -
c) bei der Abfertigung durch die zuständigen Stellen; e) ocpopMneHHR AOK}'MeHTiB K0MneTeHTHMMM Bß&.qaMM -
d) bei der Treibstoff- und Schmiermittelversorgung. r) 38Ö830848HHR nanMB0M Ta M&CTMnbHMMM MaTepianaMM.
Artikel 9 CTSTTR 9
Jede Vertragspartei gewährt den Schiffen der anderen Seite Ko>KHa .qoroeipHa CT0p0Ha Ha.q8CTb cy.qHaM iHWOi .qoroeipHOi
hinsichtlich der Zollbehandlung des an Bord mitgeführten Mund- CT0p0HM TaKe >K Bi.qHOWeHHR, RK i cy.qHSM ceod .qoroeipH0i
und Schiffsvorrats die gleiche Behandlung wie Schiffen der eige- CT0p0HM CTOCOBH0 MMTH0ro oq:,opuneHHR npo.qoeonb4MX i cy.q-
nen Seite. Entsprechendes gilt für die auf den Schiffen zum HOBMX aanacie, IJ.40 3H8X0.qATbCA Ha OOPTY. AHanori4He ei.q-
Verbrauch oder Gebrauch bestimmten Treib- und Schmierstoffe. H0WeHHR .qi& i CTOCOBH0 npM3Hal.f&HMX AflR BMKopHCTaHHR 4M
cn0>KMB8HHR Ha cyAHSX nam~ea Ta M8CT1,1nbHMX MaTepianie ..
Artikel 10 CTaTTR 10
( 1) Die Schiffahrtsuntemehmen beider Seiten dürfen im 1. CyAHOnnaeHi ni.qnpMCMCTBa o6ox .qoroeipHMX CTopiH
Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei unter Beachtung des M0>t<yTb Ha OCH0Bi B38CMHOCTi Ha A8P>KaBHiM TepKTOpii iHwoi"
dort geltenden Rechts und nach Genehmigung der zuständigen .qoroeipH0"i CT0p0HM 38CH0ByeaTM npe.qCTaBHM4TBa 4M
Behörde auf der Grundlage der Gegenseitigkeit Vertretungen areHTCTBa AJlR o6cnyroeyeaHHR cy.qeH i eKina>KiB ceoc"i CT0poHM
oder Agenturen zur Betreuung von Schiffen und Besatzungen np1,1 yMOBi .qoTpMMaHHR .qi~oro TaM 38K0H0ASBCTBa i 3 .qoaeony
ihrer Seite errichten. K0MneTeHTH0ro opraHy.
(2) Die Schiffahrtsunternehmen beider Seiten können zur För- 2. CyAH()nnaeHi niA0PM&MCTa o6ox .qoroeipHMX CT0piH M0>t<yTb
derung der Wirtschaftlichkeit ihres Verkehrs miteinander Verein- 3aKJ1t04aTM Mi>K co6ot0 yro.qM, 1.1.10 CTocytOTbCR eKcnnyaTa4iMHOr0,
barungen über die betriebliche, technische und kommerzielle T8XHi4H0ro i K0Mep4ilitHoro cnpMRHHR ni.qBMLLleHHIO eK0HOMNHOi
Zusammenarbeit treffen. eq>eKTMBH0CTi ix nepeee38Hb.
Artikel 11 CT&TTR 11
Jede Vertragspartei gewährt den Schiffahrtsunternehmen der Ko>KHB A0roBipHa CTopoHa HSA&CTb cyAHOrulaBHMM ni.q-
anderen Seite das Recht, ihre Einnahmen frei zu transferieren. npHCMCTBaM iHWOi .qoroeipH0i CTOpo+tM npaeo einbHO nepeKa3y-
Die Transferierung wird auf der Grundlage der amtlichen Wech- B8TM ix npM6YTKM. nepeK83 6yAe 3AiMCHIOB8TMCb Ha OCHOBi <>4>i-
selkurse innerhalb der üblichen Frist vorgenommen. 4iMH0ro K}'pcy o6MiH}' i B Me>Kax 3B"14aMHMX TepMiHiB.
Artikel 12 CTaTTR 12
(1) Die Besatzungsmitglieder der Schiffe der beiden Seiten 1. YneHM eKina>KiB cyAeH o6ox A0roeipHMX CTOpiH 00B"1HHi
benötigen zum Grenzübertritt ein Reisedokument und eine Auf- MSTM np1,1 nepeTMHi Kop.qoHy 3aKop.qoHHMM A0K}'MeHT.
enthaltsgenehmigung in der Form des Sichtvermerks (Visum).
(2) Auf Personen- und Güterschiffen können zusammen mit 2. Ha BaHTa>KH"1X i naca>KMpcbKMX cy.qHax p830M 3 1-meHaMM
den Besatzungsmitgliedern auch deren Ehegatten und deren eKina>KiB M0>t<yTb B~i>K.q>KaTM i BMi>K.q>KaTM "ix APY>KMHM Ta He
unverheiratete minderjährige Kinder ein- und ausreisen, wenn sie nepe6yeat04i B wnt06i HenoeHOniTHi .qiTM, RKLLI0 BOHM MalOTb ara.q-
im Besitz eines der in Absatz 1 genannten Dokumente und eines aHMM y nyHKTi 1 .qoK}'MeHT i ei3y. AiTM eiK0M .qo 16 poKie M0>t<yTb
Sichtvermerks sind. Kinder unter 18 Jahren kOnnen im Reiseck). ÖYTM 3aH8C8Hi B 3aKop.qoHHMM A0K}'MeHT 0AH0ro 3 6aTbKiB.
kument eines ihrer Elternteile eingetragen werden.
(3) Auf der Donau benötigen die Besatzungsmitglieder der 3. Ha .qinRHKax AyHa10 o6ox A0roeipHHX cTopiH 4neHM eKina>Kie
Schiffe der beiden Seiten für den Grenzübertritt und den Aufent- cy.qeH AflR nepeTMHY Kop.qOHy i AJlR nepe6yeaHHR Ha 6opT}', a
halt an Bord sowie im Hafengelände der an der Donau gelegenen TaK0>K Ha T8pMT0pii p03TaW0B8HMX Ha AyHai nopTiB He noBMHHi
Häfen keinen Sichtvermerk, wenn sie Inhaber eines Donauschif- MaTM Bi3M, RKLLI0 BOHM MalOTb nocei.q4eHHR .qyHaMCbK0ro pi4KO-
ferausweises oder Seemannspasses und in der Besatzungsliste BMKa 41,1 nacnopT M0pRKa i RKLLI0 BOHM 3aHeceHi .qo C0MCK}'
eingetragen sind. Das gleiche gilt für die in den Donauschifferaus- 4ß8HiB eKina>Ky.
weisen oder den Seemannspässen eingetragenen Familienange-
hörigen der Besatzungsmitglieder.
262 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
(4) Sämtliche in den Absätzen 1 bis 3 aufgeführten Personen an 4. Bei oco6M, lJ.40 3HaxOAATbCR Ha 6opTY CVAHS. nepeni"teHi e
Bord müssen in eine Besatzungsliste eingetragen setn. nyHKTax 1-3, OOBMHHi 6yTM BH8C8Hi pp cmtCKy "tneHiB eKina>t<y.
(5) Beide Vertragsparteien tauschen Muster der in den Absät- 5. AoroeipHi CTopoHM o6MiHIOIOTbCSI 3pa3K8MM BK838HMX e
zen 1 und 3 bezeichneten Dokumente aus. nyHKTax 1 i 3 AOKyMeHTie.
(~) Günstigere Rechtsvorschriften über Einreise und Aufenthalt 6. Halit6inbW cnpMRTnMBi npaeoei po3nopA,q>KeHHR npo e'ia.q Ta
von Ausländern bleiben unberührt. nepe6yeaHHR iHO38M4iB 36epira10Tb CMny
Artikel 13 CTaTTR 13
(1) Die Schiffe beider Seiten dürfen an folgenden Stellen bei 1. CyAH8 o6ox AOroeipHMX CTopiH MO>K}'Tb 3ynMHRTHCR AßR
Tag und Nacht stilliegen: CTOAHKM B 6YAb·RKMM "taC pp6M B TaKMX MiC4AX:
a) im Lade- und Löschhafen; a) B nopTax 3aeaTa>KeHHR Ta BMBaHTa>KeHHR -
b) in Häfen an der Fahrtstrecke; 6) B nopTax, RKi 3H8XOAATbCR Ha wnRxy npoxoA)KeHHR -
c) an den durch die Verkehrsordnung zugelassenen Stellen auf B) B AO3BOß8HMX npaeM/laMM MaBaHHR MiC4AX Ha wnRxy npoxo-
der Fahrtstrecke. A)KeHHR cyAHa.
(2) Im Falle einer Havarie, eines Unfalls, einer schweren Krank- 2. Y BMnSAKy aeapii, H8l48CHOro BMnSAKy, TR>KKoi xeopo6M
heit einer Person an Bord oder aus anderen Gründen, die die oco6H, RKa 3H8XOAMTbCR Ha OOPTY CVAHa, "fM 3 iHWMX npM"fMH, RKi
Weiterfahrt unmöglich machen, können die Schiffe an jeder geeig- nepewKOA)KalOTbOOA&nbWOMynnaBaHHIO,cyAHaMO>K}'Tb3ynMHR-
neten Stelle stilliegen. In solchen Fällen hat der Schiffsführer oder TMCR AßR CTORHKM B 6yAt,-RKOMY npMASTHOMy Mic4i. B TaKOMY
eine von ihm bevollmächtigte Person umgehend die nächste pa3i KaniTaH CVAHa "tM ynoeHOBa>KeHa HMM oco6a OOBMHHi
Grenz-, Zoll- oder andere zuständige Behörde zu unterrichten. HeralitHO iHcpopMyBaTM HaM6ßM>KYi npMKOPAOHHi,MMTHi YM iHwi
KOMneTeHTHi opraHM.
(3) Die zuständigen Behörden beider Vertragsparteien gewäh- 3. KoMneTeHTHi opraHM o6ox pproeipHMX CTopiH HSA8l0Tb
ren bei Havarien oder Unfällen der Schiffe oder der Besatzungs- H8o6XiAHY AonOMOry npM aeapiRX "tM H8l48CHMX BMnSAKax 3
mitglieder der Schiffe der jeweils anderen Seite die erforderliche CVAHaMM l.fM l.f/leHaMM 8Kina>KY iHwoi A()rOBiJ)HOi CTopoHM. np1i1
Hilfe. Bei schweren Havarien oder Unfällen setzt die Vertragspar- TR>KKMX aeapiRX "tM HetJ.18CHMX BMn8Al(8X pproeipHa CTOpOHa,
tei, in deren Hoheitsgebiet sich der Vorfall ereignet hat, die andere Ha TepMTOpii RKO"i 48 CT&nOCb, HeralilHO no9iA0M/1M iHWy
Vertragspartei unverzüglich in Kenntnis und, falls eine Aufklärung AOroeipHy CTOpoHy i, RKlJ.40 npoBaAMTbCSI po3CniAY&aHHR
der Umstände des Vorfalls erfolgt, unterrichtet sie diese über die o6CTaBMH BMnSAKy, iHcp<>pM}'E: Ti npo pe3YßbT8TM po3CniAY-
Ergebnisse der Aufklärung. BaHHR.
Artikel 14 CTaTTR 14
(1) Für die Erfüllung und die Überwachung der Anwendung 1. A,lH B14KOHaHHR i H8rßRAY 38 38CT0cyBaHHAM 4iei YrOAM
dieses Abkommens wird ein Gemischter Ausschuß gebildet. Dem yTBOplOE:TbCR 3MiWaHa KOMiciR. Ao CKnBAY 3MiwaHoi KOMicii
Gemischten Ausschuß gehören je drei bevollmächtigte Vertreter 6yAyTb BXOAMTM no TPM ynoBHOBa>KeHMX npeAC'faBHMKM BiA KO>K-
jeder Vertragspartei an, die vom Bundesminister für Verkehr der Hoi AOroeipHo'i CTOpoHM, RKi npM3Ha"talOTbCSI K0MneTeHTHMMM
Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise vom Minister für opraHaMM AOroaipHMX CTOpiH: <P8A8P&nbHMM MiHiCTpoM TpaHC-
Verkehr der Ukraine bestimmt werden. nopTy q>eAepaTMBHOi Pecny6niKM HiMe"t"tMHM Ta MiHiCT8pCTBOM
TpaHcnopTy YKpa"iHM.
(2) Von seiten der Bundesrepublik Deutschland werden dem 2. 3 6oKy YKpaiHM pp CKnBAY 3MiwaHoi KOMicii eeilitAYTb:
Gemischten Ausschuß ein Vertreter des Bundesministers für Ver• npeACTaBHMK MiHiCTepCTea TpaHcnoPTY YKpaiHM (ronoea Aene-
kehr als Delegationsleiter sowie je ein vom Bundesminister für ra4iij Ta no OAHOMY npM3Ha"teHOMY MiHiCTpoM lJ)aHCOOPTY
Verkehr benannter Vertreter der Schiffahrtsuntemehmen und der YKpaiHM npeACTaBHMKy CVAH0nnaBHMX KOMnaHilit i BaHTa>KOBiA-
verladenden Wirtschaft angehören. npaBHMKiB.
(3) Von seiten der Ukraine werden dem Gemischten Ausschuß 3. 3 6oKy cpeAepaTMBHOi Pecny6niKM HiM8"4"4MHM AO CKnSAY
ein Vertreter des Ministers für Verkehr als Delegationsleiter sowie 3MiWaHOi KOMicii BBiMAYTb: npeACTaBHMK cpeA9PanbHoro MiHi-
je ein vom Minister für Verkehr benannter Vertreter der Schiff- CTpa TpaHcnopTy (ronoea Aener&4ii) Ta no OAHOMY npM3Ha"48-
fahrtsunternehmen und der verladenden Wirtschaft angehören. HOMY <t>eAepanbHMM MiHiCTpoM TpaHCnOpTy npeACT&BHMKy CVA·
HonnaBHMX niAnpMCMCTB i eaHTa>KOBiAnP8BHMKiB.
(4) Zur Prüfung einzelner Fragen kann jede Seite Sachverstän- 4. AnR po3rnRAY OKpeMMX nMTaHb KO>KHa AOroeipHa CTopoHa
dige hinzuziehen. MO>Ke 3an~aTM eKcnepTiB.
(5) Der Gemischte Ausschuß erarbeitet und bestätigt auf setner 5. 3MiwaHa KOMiciR onpa410E: i yxeamm,' Ha ceoeMY nepwoMy
ersten Sitzung eine Geschäftsordnung für seine Tätigkeit. 3aciASHHi npae1i1na nP04eAYPM ceod AiRnbHOCTi.
(6) Der Gemischte Ausschuß hat insbesondere die Aufgabe: 6. 3a9AaHHAMM 3MiwaHo'i KOMicii c 30KpeMa:
a) den zuständigen Behörden Vorschläge zu machen für die a) BH8C8HHR npono3M4ilit K0M"8T8HTHMM opraHaM CTOCOBHO:
- Festlegung der Binnenhäfen gemäß Artikel 3 Absatz 2 - BM3H81.f8HHR piYKOBMX nopTiB BiAnoBiAHO AO nyHKTY 2 'e'
Buchstabe c; CTaTTi 3-
- Festsetzung von Mindest-/Höchstfrachtraten. und der mit - BCTaHoeneHHR MiHiManbHMX Ta MaKCMM&nbHMX <i>PaxTOBMX
ihnen zusammenhängenden Nebenbedingungen gemäß CTaBOK i noe'A3aHMX 3 HMMM AOASTKOBMX YM0B BiAnoBiAHO
Artikel 3 Absatz 4; AO "YHKTY 4 CTaTTi 3 -
- Festlegung der Transitwasserstraßen gemäß Artikel 4 - BCTaHoeneHHR 1J)8H3MTHMX BOAHMX WllRXiB BiAOOBiAHO AO
Absatz 1; nyHKTY 1 CTaTTi 4 -
- Zulassung von Schiffen aus Drittstaaten zum Wechselver- - AOnycKy CYAeH Tp8Tix Kpa"iH AO ~aCTi B ABOCTOP0HHbOMY
kehr; cnon~eHHi-
- Anpassung dieses Abkommens an den Entwicklungsstand - npHBeAeHHR 4ici YrOAH y BiAOOBiAHiCTb 3 piBHeM po3BMTKy
der Binnenschiffahrt; cyAHOnnaeCTBa no BHyTpiWHiX BOAHMX wnRxax -
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 263
b) die Güter auf die Schiffahrtsuntemehmen beider Seiten 6) po3nOAin, B pa3i H806XiAHOCTi, BaHTa>KiB Mi>K cyAHOnnae-
gemäß Artikel 3 Absatz 3 erforderlichenfalls aufzuteilen und HMMM niAnpMCMCTBaMM A0rOBipHMX CTOpiH BiAOOBiAHO 3 nyHK-
die Ladungsaufteilung zu überwachen; TOM 3 CTaTTi 3 i Harnj\q 38 po3noAinOM BaHTB>KiB -
c) Beratungen durchzuführen über Möglichkeiten der Festset- e) o6roeopeHHS1 MO>KnMBOCTeA BCTaHOeneHHSl MaKCMM&nbHOi
zung von Höchstzahlen im Wechselverkehr gemlß Artikel 3 KinbKOCTi peilcie y ABOCTOp0HHbOMY cnonY'4eHHi BiAnOBiAHO
Absatz 5 und im Transitverkehr gemäß Artikel 4 Absatz 2; AO nyHKTY 5 CTaTTi 3 Ta Tp8H3MTHOMY cnonY'4eHHi BiAOOBiAHO
AO nyHKTY 2 CTaTTi 4 -
d) die Transporte der Schiffe beider Seiten statistisch zu erfas- r) npoeeAeHHSl CTaTMCTMKM nepeee38Hb Ha cyAHBX o6ox AOro-
sen. eipHMX CTOpiH.
(7) Die auf der Grundlage der Vorschläge nach Absatz 6 7. .QoMoeneHOCTi Ha OCHOBi nponO3M4iM 3fiAHO "YHKTY 6 ·a·
Buchstabe a zu treffenden Vereinbarungen kommen durch über- o<t>opMnlOIOTbCfl WßRXOM 36i>KHMX 38S1B ronie Aeneral,liM KOMicli.
einstimmende Erklärungen der Delegationsleiter im Gemischten 3aS1eM ronie Aenera4iM BHOCS1TbCS1 BiA iMeHi KOMneT&HTHMX opra-
Ausschuß zustande. Die Erklärungen der Delegationsleiter erfol- HiB AOroeipHMX CTOpiH. 3aS1BM nOBMHHi 6yYM BH8C8Hi no MO>KnMB·
gen im Namen der zuständigen Behörden. Die Erklärungen sollen OCTi npoTstroM ABOX TM>KHiB nicns:w. BH8C8HHS1 npono3M4ii 3MiwaHOi
möglichst innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Unterbrei- KOMiCii.
tung des Vorschlags des Gemischten Ausschusses abgegeben
werden.
(8) Mindest-/Höchstfrachtraten einschließlich der Nebenbedin- 8. MiHiM&nbHi Ta MaKCMM&nbHi 4>PaxToei CTaBKM i noe'R38Hi 3
gungen, auf die der Gemischte Ausschuß sich geeinigt hat, sind HMMM AOA8TKOei YMOBM, norOA)K8Hi 3MiwaHOIO KOMiciao, niAflR·
erforderlichenfalls den zuständigen Behörden zur Genehmigung ratOTb B pa3i OOASHHIO Ha 38TB8pA)KeHHS1 KOMneTeHTHMM opra-
vorzulegen; das Inkraftsetzen wird zwischen den beiden Vertrags- HaM; npo BCyYn ix 8 CMny BiAOOBiAHO AO BHy,-piWHbOAep>KaBHOro
parteien vereinbart. Das Inkraftsetzen gemäß innerstaatlichem 3aKOHOASBCTB8 Hane>KMTb HeraMHO OOBiAOMMTM iHwy A()roeipHy
Recht ist der anderen Vertragspartei unverzüglich mitzuteilen. CTOpoHy.
(9) Kann eine Einigung im Gemischten Ausschuß nicht erzielt 9. ßKI.LIO B 3MiW8HiM KOMicii 3rQA8 He AOCRrHyTa, 38 npono3M-
werden, treten auf Antrag einer Vertragspartei die Vertreter der 4ic10 OAHici j3 AOroeipHMX CTOpiH npeACTaBHMKM KOMneTeHTHMX
zuständigen Behörden beider Vertragsparteien innerhalb von vier opraHiB o6ox AOroeipHMX CTopiH npoys:wroM 4OTMpbOX TM>KHiB
Wochen zu Konsultationen zusammen. 3yCTpi4810TbCR AJ1S1 KOHcyßbT84iA.
(10) Die zuständigen Behörden werden dem Gemischten Aus- 10. Ha npoxaHHR 3MiWaHOi KOMicii KOMn8T8HTHi opraHM HSAa-
schuß auf Ersuchen diejenigen Unterlagen übermitteln, deren er AYTb 'iM MaTepianM, Heo6XiAHi AJ1S1 BMKOHaHHSl i"i 389A8Hb.
zur Erfüllung seiner Aufgaben bedarf.
Artikel 15 CTaTTst 15
Die Sportfahrzeuge beider Seiten können die Binnenwasser- CnopTMBHi cyAHa o6ox CTOpiH MO>t<yTb KOpMCTyBaTMCR BHyTpi-
straßen beider Vertragsparteien unter Beachtung des jeweiligen HWiMM BOAHMMM Wl1RX8MM KO>KHO'i j3 AOroeipHMX CTOpiH 38 YMOBM
dort geltenden Rechts benutzen. AOTpMM8HHS1 npaeOBMX HOpM, AitOYMX Ha TepMTOpii BiAnOBiAHO'i
CTOpoHM.
Artikel 16 CT8TTS1 16
(1) Dieses Abkommen wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. 1. ~ YrOA8 YK118ABCTbCS1 Ha Heo6Me>K8HMM CTpoK.
(2) Dieses Abkommen tritt am ersten Tag des dritten Monats 2. YroAa ec-rynac B CMny B nepWMM AeHb TP9Tb0ro MiCR4S1
nach dem Tag in Kraft, an dem die Vertragsparteien einander nicns:w AHA O6MiHy Mi>K AOroeipHMMM CTOpoHaMM noBiAOMl18HHRMM
notifiziert haben, daß die erforderlichen innerstaatlichen Voraus- npo Te, I.LIO H806XiAHi AßSl 4bOrO BHyTpiWHbOA8P>K8BHi npo4e-
setzungen für das Inkrafttreten des Abkommens erfüllt sind. AYPM BMKOHaHi.
(3) Dieses Abkommen kann von jeder Vertragspartei mit einer 3. ~ YrOA8 MO>Ke 6yTM A8HOHCOBaHa OAHiCIO i3 AOroeipHMX
Frist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahrs durch CTOpiH 38 WiCTb MicR4ie AO 38KiH4eHHS1 KaneHA3PHOro poi<y nMCb·
Notifikation gekündigt werden. In diesem Fall tritt das Abkommen MOBMM noeiAoMneHHSIM. B l.lbOMY BMnSAKY YrOAS BTpaTMTb CMny
mit Ablauf dieses Kalenderjahres außer Kraft. nicns:w 3aKiH4eHHS1 4bOrO K&n8HA3pHoro poi<y.
Geschehen zu Bonn, am 14. Juli 1992 in zwei Urschriften, jede 3Ai&i!CH8HO e M. 6oHH, 14 nMnHR 1992 poi<y e ABOX npMMipHM-
in deutscher und ukrainischer Sprache, wobei jeder Wortlaut Kax, KO>KHMM HiM84bKOIO Ta yKpaiHCbKOIO MOB8MM, np~oMy
gleichermaßen verbindlich ist. OÖMABa T8KCTM M810Tb OAHaKoey CMny.
Für die Regierung der Bundesrepublik Deutschland
3a Ypf\q <l>e,qepaTMBHOi Pecny6niKM HiM844MHa
Günther Krause
Heinrich-D. Dieckmann
Für die Regierung der Ukraine
3a YPRA Yt<paiHM
0. Klimpusch
264 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Protokoll
npoTOKO/1
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die Regie- YPRA cpeAepaTMBH<ii Pecny6niKM HiM8'-l'-IMHa Ta Yp~ YKpaiHM
rung der Ukraine haben „llßlich der Unterzeichnung des Ab- e 3B'R3KY 3 niAnMCaHHRM YroAM npo CVAHOnnaBCTBO no BH)'Tiw-
kommens über die Binnenschiffahrt, das zum Ziel hat, die beider- Hix BOAHHX wnRxax 3 M8TOIO po3BHTKY Ta OOKp8U4eHHR B38E:MHIIIX
seitigen Binnenschiffahrtsbeziehungen weiter zu entwickeln und 3B'Sl3KiB B rany3i pi&.fKOBOrO CYAHOM88CTB8 npMAWnM A0 AIJMOB·
zu verbessern, folgende Vereinbarungen getroffen, die als Be- J18HHOCT8H, SIKi E: HeBiA'E:MHOIO &.faCTKOIO YrOAM.
standteile des Abkommens gelten:
1. Verkehrsrechte 1. TpaHcnopTHi npaea.
Um eine einheitliche Anwendung des Abkommens zu gewähr- 3 M8TOIO 386e3ne"ieHHR OAHOCTaMHOro 38CTocyeaHHR YrOAM
leisten, haben sich die Vertragsparteien geeinigt, von folgen- OÖMABi AOroeipHi CTOpoHM norOAMßMCb BIIIXOAMTIII i3 HacyYn-
dem inhaltlichen Verständnis der Verkehrsrechte auszuge- Horo po3yMiHHSI 3MiCTY TpaHCnopTHMX npaa:
hen:
(1) Wechselverkehr: (1) AeocTOpoHHE: cnonY"ieHHR:
Beförderung von Personen und/oder Gütern mit einem Schiff nepeB838HHR naca>KHpiB Ta/&.fH BaHTa>KiB cyAHOM OAHid j3
einer der Seiten von dem Hoheitsgebiet der einen Vertrags- AOroeipHHX CTOpiH 3 Aep>KaBHOi TepHTopii OAHid AOroeipH<ii
partei in das Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei nach CTOPOHH Ha A8P>KaBHY Tep111Topi10 APYfOi A()foeipHOi CTOpoHM
oder von einem Binnenhafen, der im Hoheitsgebiet einer der BiA &.fl,1 AO pi"iKOeoro nopyY, p03T8WOB8HOro Ha Aep>KaeHilit
Vertragsparteien liegt. TepHTOpii OAHici j3 AOroeipHHX CTOpiH.
(2) Transitverkehr: (2) TpaH3HTHe Cn011Y&.feHHR:
Beförderung von Personen und/oder Gütern mit einem Schiff nepeee38HHSI naCa>KMpia Tal&.fM BaHTa>KiB CVAHOM OAHiei" j3
der einen Seite auf Binnenwasserstraßen durch das Hoheits- AOroeipHMX CTopiH no BHYTJ)iWHix ßOAHIIIX wnRxax l.fepe3
gebiet der anderen Vertragspartei, ohne daß dabei auf der Tep111Topi10 APYroi AOroeiptd CTopoHM 683 f10C8AKM "'""
Durchfahrt Personen zu- oder aussteigen, beziehungsweise BMC8AKH naca>KHpis i 683 3888HTa>KeHH.A l.fM BMB8HT8>KeHHSI
ohne dabei Güter zu laden oder zu löschen. Ha Tep1,1Topii 4ici APYroi AOroaipHOi CTOp0HM.
(3) Drittlandverkehr: (3) CnOJ1Y!.i8HHSI 3 TpeTiMM KpaiHaMM:
Beförderung von Personen und/oder Gütern mit einem Schiff nepeee38HHR naca>KMpie Ta/&.fl,1 BaHTa>KiB cyAHOM OAHid i3
der einen Seite von einem dritten Land in das Hoheitsgebiet AOrosipHHX CTOpiH 3 TpeTbOi KpaiHM Ha Aep>KaBHY Tep111Topi10
der anderen Vertragspartei oder umgekehrt. APYfOi AOrosipHo"i CTOp0HM &.fM B 3B0poTHbOMY HanpAMi.
(4) Kabotage: (4) Ka6oTa>K:
Beförderung von Personen und/oder Gütern mit einem Schiff nepeBe38HHR naCa>KHpis Ta/&.fH aaHTa>KiB CVAHOM OAHiei
der einen Seite zwischen Lade- und Löschplätzen an Binnen- AOrosipHo"i CTOpoHH Mi>K nyHKT8Mllt 38BaHTa>KeHHSI i BMB8H-
wasserstraßen im Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei. Ta>K8HHR Ha BHyTpiwHiX BOAHIIIX WJ1RX8X APYfOi AOroeipHoi
CTOpOHH.
Für die Beurteilung, welches Verkehrsrecht in Anspruch np111 BH3Ha&.feHHi TOro, S!Ke 3 TpaHcnopTHHX npae BIIIKOPMCTO-
genommen wird, ist die Beförderungsleistung des jeweiligen eyeTbCSI, BMpiwanbHMM KPMTepiE:M E: 3JVHCH8HHR nepeee38Hb
Schiffes maßgebendes Kriterium und nicht die Herkunft und BH3Ha&.feHHM CYAHOM, a He OOXOA>KeHHR i "YHKT npM3Ha&.feHHA
der Zielort des Beförderungsguts. BaHTa>Ky, SIKIIIIA nepeB03HTbCSI.
2. Für solche Transitverkehre, die auf den Hoheitsgebieten bei- 2. CTOCOBHO TpaH3111THIIIX nepeee3eHb, AKi He 00&.fMHalOTbCSI i He
der Vertragspartei~n weder beginnen noch enden, wird auf 3aKiH&.fYIOTbCA Ha TepHTopiAX o6ox AOroeipHMX CTopiH, Ha
Ersuchen einer Vertragspartei und auf der Grundlage eines npoxaHHR OAHid AQroeipH<ii CTOpoHM i Ha OCHOBi npon03M4li
Vorschlags des Gemischten Ausschusses eine quotenmäßige 3MiWaHoi KOMiCii 6yAe norOA>K}'BaTMCb &.f8CTKOB8 Yl.iaCTb cyA-
Beteiligung der Schiffahrtsunternehmen beider Seiten verein- HOnnaeHHX niAnPME:MCTB o6ox CTOpiH.
bart.
3. Rechte und Pflichten aus früher geschlossenen multilateralen 3. npaea i o6oe'R3K~ AOroeipHHX CT0piH, AKi BHXOARTb 3
völkerrechtlichen Übereinkünften, denen beide Vertragspar- 3aKJ110&.f8HIIIX paHiwe 6araTOCTOp0HHiX AIJMOBneHOCTeA, Y"iaC-
teien oder eine der Vertragsparteien angehören, werden HMKaMM AKHX E: OÖMABi AOroeipHi CTOp0HM l.fM OAHa i3 AQrOBip-
durch dieses Abkommen nicht berührt. HMX CTOpiH, 4ie10 YrOAOIO He nopywylOTbCSI..
Geschehen zu Bonn, am 14. Juli 1992 in zwei Urschriften, jede 3AiACH8HO e M. 6oHH, 14 mmHR 1992 P0KY e ABOX npMMipHM-
in deutscher und ukrainischer Sprache, wobei jeder Wortlaut Kax KO>KHIIIIA HiMe4bKOIO Ta yt<paiHCbKOIO MOBaMM, npM"iOMY
gleichermaßen verbindlich ist. OÖMAB8 TeKCTM MalOTb OAHaKOBY CMJ1y.
Für die Regierung der Bundesrepublik Deutschland
3a YPAA q>eAepaTMBH<ii Pecny6niK111 HiMe"i&.fMHa
Günther Krause
Heinrich-D. Dieckmann
Für die Regierung der Ukraine
3a Yp~ YKpaiHM
0. Klimpusch
Nr. 7 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 265
Gesetz
zu dem Abkommen vom 29. Juli 1992
zwischen der Bundesrepublik Deutschland
und der Republik Polen
über Erleichterungen der Grenzabfertigung
Vom 3. Februar 1994
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz
beschlossen:
Artikel 1
Dem in Warschau am 29. Juli 1992 unterzeichneten Abkommen zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen Ober Erleichterungen der
Grenzabfertigung wird zugestimmt. Das Abkommen wird nachstehend veröffent-
licht.
Artikel 2
Die Bundesministerien des Innern und der Finanzen werden jeweils für ihren
Geschäftsbereich ermächtigt, ohne Zustimmung des Bundesrates die Rechtsver-
ordnungen zu erlassen, die zur Durchführung der Vereinbarungen nach Artikel 2
Abs. 3 des Abkommens Ober
a) die Errichtung zusammenliegender und vorgeschobener Grenzdienststellen
einschließlich ihres Amtsbereichs,
b) die Strecken. auf denen die Bediensteten beider Vertragsparteien in den
Verkehrsmitteln während der Fahrt die Grenzabfertigung vornehmen,
erforderlich sind.
Artikel 3
(1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkündung in Kraft.
(2) Der Tag, an dem das Abkommen nach seinem Artikel 26 Abs. 2 in Kraft tritt,
ist im Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.
Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und wird im Bundesgesetz-
blatt verkündet.
Berlin, den 3. Februar 1994
Der Bundespräsident
Weizsäcker
Der Bundeskanzler
Dr. Helmut Kohl
Der Bundesminister der Finanzen
Theo Waigel
Der Bundesminister des Auswärtigen
Kinkel
Der Bundesminister des Innern
Manfred Kanther
266 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Abkommen
zwischen der Bundesrepublik Deutschland
und der Republik Polen
über Erleichterungen der Grenzabfertigung
Umowa
miEldzy Republik~ Federalm\ Niemiec
a Rzeczapospolit~ Polsk~
o ulatwieniach w odprawie granicznej
Die Bundesrepublik Deutschland Republik& Federalna Niemiec
und 1
die Republik Polen - Rzeczpospolita Pofska
geleitet von dem Wunsch, die nachbarfichen Beziehungen wei- - kieruAC si~ pragnieniem dalszego umacniania Sc15iedzkich
ter zu verstärken, stosunkow,
in dem Bestreben, die Zusammenarbeit bei der Grenzabferti- - ~~ do usprawienia wsp6tpracy w dziedzinie utatwiania
gung im Eisenbahn-, Straßen- und Schiffsverkehr zwischen den odprawy granicznej w ruchu kolejowym, drogowym i zegludze
beiden Staaten zu verbessern, l'rnEldzY obydwoma Panstwami,
in Anbetracht des Vertrags vom 14. November 1990 zwischen - uwzglttdniaAC postanowienia Traktatu z dnia 14 listopada
der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die 1990 roku mittdzy Republiki\ Federaln11 Niemiec a Rzecz~spoli-
Bestätigung der zwischen ihnen bestehenden Grenze und des ~ Polski\ o potwierdzeniu istnieji\cej mift(izy nimi granicy i Trak-
Vertrags vom 17. Juni 1991 zwischen der Bundesrepublik tatu z dnia 17 czerwca 1991 roku mittdzy Republiki\ Federalm,
Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft Niemiec a RzeczcV)OSpol~ Polskcl o dobrym ~iedztwie i przy-
und freundschaftliche Zusammenarbeit - jaznej wsp6tpracy,
sind wie folgt übereingekommen: uzgodnity, eo n&stftpuje:
Artikel 1 Artykut 1
(1) Im Sinne dieses Abkommens bezeichnen die nachstehen- 1. W rozumieniu niniejszej Umowy nast~puj11C9 okreslenia
den Begriffe oznaczaji\:
a) ,,Grenzabfertigung' die Durchführung aller Vorschriften der a/ "Odprawa graniczna" - wykonywanie wszystkich przepis6w
Vertragsparteien, die aus Anlaß des Grenzübertritts von Per- Umawiaji\CYCh si4:1 Stron, kt6re maA zastosowanie przy prze-
sonen und der Ein-, Aus- und Durchfuhr von Waren, ein- kraczaniu granicy przez osoby oraz w przywozie, wywozie i
schließlich der Transportmittel, oder von Werten, die den przewozie towar6w t11CZnie ze srodkami transportu lub war-
Devisenbestimmungen unterliegen, anzuwenden sind; t ~ podlegaj~ch przepisom dewizowym,
b) ,,Gebietsstaat" den Staat, auf dessen Hoheitsgebiet die andere b/ "Panstwo zwierzchnie" - panstwo, na kt6rego terytorium
Vertragspartei vorgeschobene Grenzdienststellen errichtet druga Umwiaj11ca siEt Strona tworzy wysuniftte shJZbowe pla-
oder sonst die Grenzabfertigung von ihren Bediensteten vor- c6wki graniczne lub poleca swoim funkcjonariuszom dokony-
nehmen läßt; wanie odprawy granicznej,
c) ,,Nachbarstaat" die andere Vertragspartei; c/ "Panstwo Scl5iednie" - druga Umawiaji\ca si~ Strona,
d) .,Bedienstete• die Personen, die zu den für die Grenzabferti- d/ "Funkcjonariusze" - osoby, kt6re nalezi\ do wtaiciwych dla
gung zuständigen Behörden gehören und ihren Dienst bei den dokonywania odpraw granicznych urzEtd{>w i wykonuA czyn-
vorgeschobenen Grenzdienststellen oder in Verkehrsmitteln n~ shJZbowe w wysuni'ttych sluzbowych plac6wkach gra-
während der Fahrt ausüben, sowie die mit der Dienstaufsicht nicznych lub srodkach komunikacji podczas jazdy, a takze te
beauftragten Personen. osoby, kt6re Si\ upowaznione do wykonywania nadzoru stuz-
bowego,
e) ~one" den Bereich des Gebietsstaats, in dem die Bedienste- e/ "Strefa" obszar Panstwa zwierzchniego, w kt6rym funkcjonar-
ten des Nachbarstaats berechtigt sind, die Grenzabfertigung iusze Panstwa Si\5iedniego Si\ uprawnieni do dokonywania
vorzunehmen. odprawy granicznej.
(2) Die Zonen, in denen die Bediensteten des Nachbarstaats 2. Strefy, w kt6rych funkcjonariusze Panstwa Si\Siedniego mogi\
ihre Tätigkeit im Gebietsstaat ausüben dürfen, werden durch wykonywac swoje czynnosci na terytorium Panstwa zwierzch-
entsprechende Vereinbarungen der beiderseits zuständigen Be- niego ustala siEt w drodze odpowiednich porozumien miEtdzy
hörden festgelegt.· wtasciwymi organami obydwu Stron.
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 267
Artikel 2 Artykut 2
( 1) Die Vertragsparteien treffen alle erforder1ichen Maßnahmen, 1 . Umwiaji\ce siEJ Strony podejmu~ wszelkie niezt>Eldne srodki
um die Grenzabfertigung im Eisenbahn-, Straßen- und Schiffsver- w celu ufatwienia i przyspieszenia odprawy granicznej w ruchu
kehr zwischen den beiden Staaten sowie im Durchgangsverkehr kolejowym, drogowym i zegludze mi(tdzy obydwoma Panstwami,
zu erleichtern und zu beschleunigen. jak r6wniei: w tranzycie.
(2) Die Vertragsparteien gestatten, daß Grenzdienststellen der 2. Umawiaj9tce siEJ Strony zezwalajSp aby stui:bowe plac6wki
einen Vertragspartei oder Bedienstete dieser Stellen nach Maß- graniczne jednej Umawiaj~cej sif:1 Strony lub funkcjonariusze tych
gabe des Absatzes 3 die Grenzabfertigung auf dem Hoheitsgebiet plac6wek zgodnie z ustEJpem 3 dokonywali odprawy granicznej na
der anderen Vertragspartei vornehmen. terytorium drugiej Umawiajc\Cej siEl Strony.
(3) Die zuständigen Behörden der Vertragsparteien bestimmen 3. Wtasciwe organy Umawia~ch siEl Stron okreslc\ w drodze
durch entsprechende Vereinbarungen, in welchen Fällen und in odpowiednich porozumien, w jakich przypadkach i w jakim zakre-
welchem Umfang die Grenzabfertigung der einen Vertragspartei sie bEJdzie dokonywana odprawa graniczna jednej Umawiajl\ceJ
auf dem Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei vorgenommen SiEJ Strony na terytorium drugiej Umawiaj{\cej siq Strony. Mogc\
wird. Sie können die Grenzabfertigung während der Fahrt im Zug uzgodnic dokonywanie odpraw granicznych podczas ruchu poci~-
und auf Schiffen auf bestimmten Strecken sowie die Errichtung g6w na okreslonych odcinkach, jak r6wniei: utworzenie wysuniEl-
vorgeschobener Grenzdienststellen der einen Vertragspartei auf tych sfui:bowych plac6wek granicznych jednej Umawiajc\cej siq
dem Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei vereinbaren. Strony na terytorium drugiej Umawiajc\cej siEJ Strony.
(4) Die Vertragsparteien behalten sich vor, bei besonderen 4. Umawiaj~ce siEt Strony zastrzegaj(\ sobie w szczeg61nych
Lagen kurzfristig und vorübergehend die Kontrolle vom Gebiets- okolicznosciach, na kr6tki okres i przejsciowo przesuniEJcie kon-
staat auf das eigene Hoheitsgebiet zurückzuver1agern. Der Ge- troli z powrotem z Panstwa zwierzchniego na wfasne terytorium.
bietsstaat sollte Ober eine solche Verlagerung vorher benachrich- Panstwo zwierzchnie powinno byc wczesniej powiadomione o
tigt werden. takim przesunitlCiu.
Artikel 3 Artykul 3
(1) Auf die Grenzabfertigung durch Bedienstete des Nachbar- 1. Do odprawy granicznej dokonywanej przez funkcjonariuszy
staats im Gebietsstaat finden die Vorschriften des Nachbarstaats Panstwa Si\5iedniego w Panstwie zwierzchnim stosuje siq prze-
nach Maßgabe dieses Abkommens Anwendung. Im übrigen gilt pisy Panstwa s~siedniego, zgodnie z postanowieniami niniejszej
das Recht des Gebietsstaats. Umowy. Poza tym obowia,zuje prawo Panstwa zwierzchniego.
(2) Die Bediensteten des Nachbarstaats dürfen, soweit dieses 2. Funkcjonariuszom Panstwa ss.siedniego wolno, o ile
Abkommen nicht etwas anderes bestimmt, alle Vorschriften ihres niniejsza Umowa nie stanowi inaczej, stosowac w Panstwie
Staates Ober die Grenzabfertigung, einschließlich der Regelungen zwierzchnim wszystkie przepisy swojego Panstwa dotycza.ce
über entsprechende Befugnisse, im Gebietsstaat in gleicher Wei- odprawy granicznej f~cznie z uregulowaniem odpowiednich
se, in gleichem Umfang und mit gleichen Folgen wie im eigenen uprawnien w taki sam spos6b oraz w takim samym zakresie i z
Staat anwenden. takimi samymi skutkami jak we wfasnym Panstwie.
(3) Die innerhalb der gemäß Artikel 1 Absatz 2 bestimmten 3. Dokonane przez funkcjonariuszy Panstwa s~siedniego czyn-
Zone von den Bediensteten des Nachbarstaats durchgeführten nosci urzEt(towe w obrEtbie strefy, okreslonej w artykule 1 ustEtP 2,
Amtshandlungen gelten als in der Gemeinde des Nachbarstaats uwaza siEt za dokonane w gminie Panstwa ~siedniego, na teryto-
durchgeführt, in deren Hoheitsgebiet sich der Grenzübergang rium kt6rego znajduje Sif:1 przejscie graniczne.
befindet.
(4) Wird in der Zone gegen die in Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe a 4. W przypadku naruszenia w obrEJbie strefy przepis6w
genannten Vorschriften des Nachbarstaats verstoßen, so gelten Panstwa ~siedniego okreslonych w artykule 1 ustqp 1 litera "a",
diese Zuwiderhandlungen als in der im Absatz 3 genannten Ge- uwai:a siEl to naruszenie za dokonane w gminie okreslonej w
meinde begangen. ustepie 3.
Artikel 4 Artykut 4
(1) Die Grenzabfertigung des Ausgangsstaats ist vor der Grenz- 1. OdprawEJ granicznc\ Panstwa wyjazdu przeprowadza siq
abfertigung des Eingangsstaats durchzuführen, sofern nicht Ab- przed odpraw(\ granicznc\ Panstwa przyjazdu, z zastrzei:eniem
satz 4 Anwendung findet. ustqpu 4.
(2) Nach Beginn der Grenzabfertigung des Ausgangsstaats 2. Po rozpoczEt(:iu odprawy granicznej Panstwa wyjazdu, wolno
dürfen die Bediensteten des Eingangsstaats mit der Grenzabferti- funkcjonariuszom Panstwa przyjazdu zacz~(: odprawEJ granicznc\
gung der von den Bediensteten des Ausgangsstaats bereits abge- os6b, towar6w •~cznie ze srodkami transportu oraz wartosci pod-
fertigten Personen und Waren, einschließlich der Transportmittel, lega~ch przepisom dewizowym, odprawionych jui: przez funk-
und der Werte, die den Devisenbestimmungen unter1iegen, be- cjonariuszy Panstwa wyjazdu; obowia,zuje to r6wniei:, gdy
ginnen; dies gilt auch, wenn der Ausgangsstaat auf die Grenzab- Panstwo wyjazdu zrezygnowafo z odprawy granicznej. Panstwo
fertigung verzichtet hat. Der Ausgangsstaat kann in Ausnahmefäl- wyjazdu moi:e w wyj9ttkowych przypadkach odm6wic wydania
len seine Zustimmung zum Beginn der Grenzabfertigung durch zgody na rozpoczqcie odprawy granicznej przez funkcjonariuszy
die Bediensteten des Eingangsstaats· verweigern, bis die Aus- Panstwa przyjazdu, dop6ki odprawa graniczna Panstwa wyjazdu
gangsabfertigung beendet ist. nie zostafa zakonczona.
(3) Nach Beginn der Grenzabfertigung des Eingangsstaats 3. Po rozpoczEt(:iU odprawy granicznej Panstwa przyjazdu, przy
unter den Voraussetzungen des Absatzes 2 dürfen die Bedienste- zachowaniu warunk6w ustEtpu 2, funkcjonariuszom Panstwa
ten des Ausgangsstaats die Grenzabfertigungshandlungen nicht wyjazdu nie wolno powracac do dokonanych czynnosci odprawy
mehr nachholen oder wiederaufnehmen, es sei denn, daß die granicznej ani podejmowac ich na nowo, chyba ze zaintereso-
beteiligte Person es verlangt und die Bediensteten des Eingangs- wana osoba domaga sif:1 tego a funkcjonariusze Panstwa przy-
staats damit einverstanden sind. jazdu zgodzc\ sif:1 na to.
(4) Die Bediensteten der Vertragsparteien dürfen im gegenseiti- 4. Funkcjonariuszom Umawiaj9tcych siEt Stron wolno odstc\J)ic
gen Einvernehmen von der in Absatz 1 vorgesehenen Reihenfol- za obop61n(\ zgodc\ od kolejnosci przewidzianej w ustElpie 1, jei:eli
ge abweichen, wenn es im Interesse einer Beschleunigung der stui:y to przyspieszeniu odprawy granicznej. W tych wyj~tkowych
268 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Grenzabfertigung geboten ist. In diesen Ausnahmefällen dürfen przypadkach funkcjonariuszom Paflstwa przyjazdu wolno doko-
die Bediensteten des Eingangsstaats Festnahmen oder Beschlag- nac zatrzymania lub zajE1Cia towar6w dopiero po zakoflczeniu
nahmen von Waren erst nach Beendigung der Grenzabfertigung odprawy granicznej przez funkcjonariuszy Panstwa wyjazdu. Jesli
durch die Bediensteten des Ausgangsstaats vornehmen. Sie füh- c ~ oni zastosowa6 taki srodek, doprowadzaii\ osoby i dostar-
ren, wenn sie eine solche Maßnahme treffen wollen, diese Perso- czaj~ towary lt\CZflie ze srodkami transportu oraz·warto6ci podle-
nen und Waren, einschließlich der Transportmittel, und die Werte, ga~ przepisom dewizowym funkcjonariuszom Panstwa
die den Devisenbestill)mungen unterliegen, den Bediensteten des wyjazdu w przypadku, gdy odprawa graniczna Paflstwa wyjazdu
Ausgangsstaats zu, wenn die Grenzabfertigung des Ausgangs- takich os6b i towar6w nie jest jeszcze zakoflczona. W razie gdy
staats hinsichtlich dieser Personen und Waren noch nicht beendet funkcjonariusze Paflstwa wyjazdu cha\ ze swej strony dokonac
ist. Wollen die Bediensteten des Ausgangsstaats ihrerseits Fest- zatrzymania lub zajEtcia przystuguje im pierwszeflstwo bez
nahmen oder Beschlagnahmen vornehmen, so gebührt ihnen uszczerbku dla artykutu 5.
unbeschadet des Artikels 5 der Vorrang.
(5) Die von den Bediensteten des Nachbarstaats im Gebiets- 5. Kwoty pieniE4zne pobrane przy odprawie granicznej przez
staat bei der Grenzabfertigung eingenommenen oder dorthin amt- funkcjonariuszy Panstwa ~edniego w Panstwie zwierzchnim
lich mitgeführten Geldbeträge und die von ihnen beschlagnahm- lub urzfldowo tarn przez nich wwiezione oraz zajflte lub skonfis-
ten oder eingezogenen Waren, einschließlich der Transportmittel, kowane towary •~cznie ze srodkarni transportu oraz wartosci
und die Werte, die den Devisenbestimmungen unterliegen, dürfen podlegajc:\ce przepisom dewizowym mogi\ byc przekazywane do
in den Nachbarstaat verbracht werden. Paflstwa sc1siedniego.
Artikel 5 Artykut 5
( 1) Zu den in Artikel 3 Absatz 2 erwähnten Befugnissen gehört 1. Do okreslonych w artykule 3 ustflP 2 uprawniefl nalezy
auch das Recht der Festnahme, lngewahrsamnahme und ZU- r6wniez prawo do zatrzymania, prewencyjnego zatrzymania i
rückweisung. Die Bediensteten des Nachbarstaats sind jedoch odestania. Funkcjonariusze Panstwa •edniego nie 5'\jednakze
nicht befugt, Angehörige des Gebietsstaats auf dessen Hoheits- uprawnieni do zatrzymywania obywateli Paflstwa zwierzchniego
gebiet festzunehmen, in Gewahrsam zu nehmen, in Haft zu halten na jego terytorium, prewencyjnego zatrzymania, przetrzymywania
oder in den Nachbarstaat zu verbringen. Sie dürfen aber diese ich w areszcie oraz przekazywania do Panstwa Si\5iedniego.
Personen der eigenen vorgeschobenen Grenzdienststelle oder, Wolno im natomiast doprowadzi6 te osoby do wtasnej wysuniE4tej
wenn eine solche nicht besteht, der Grenzdienststelle des Ge- stuzbowej plac6wki granicznej, albo jesli taka nie istnieje, do
bietsstaats zur schriftlichen Aufnahme des Sachverhalts zwangs- plac6wki granicznej Panstwa zwierzchniego w celu pisemnego
weise vorführen. sporzc:\dzenia protokotu o stanie sprawy.
(2) Bei Maßnahmen nach Absatz 1 ist unverzüglich ein Bedien- 2. Przy stosowaniu srodk6w okreslonych w ustflS)ie 1 konieczne
steter des Gebietsstaats hinzuzuziehen. jest niezwtoczne przywotanie funkcjonariusza Panstwa zwierzch-
niego.
(3) Das Asylrecht des Gebietsstaats bleibt unberührt. 3. Prawo azylu Panstwa zwierzchniego pozostaje nienaru-
szone.
Artikel 6 Artykut 6
(1) Auf den für den Personen- und Warenverkehr bestimmten 1. Na dorgach wyznaczonych dla ruchu osobowego i towaro-
Wegen, die von der Grenze zu den in den Gebietsstaat vorge- · wego, prowadz~cych od granicy paflstwowej do znajdu~cych sifl
schobenen Grenzdienststellen des Nachbarstaats führen, gelten w Paflstwie zwierzchnim wysuniE4tych stuzbowych plac6wek gra-
die Vorschriften über die Grenzabfertigung beider Staaten mit der nicznych Paflstwa Sc:\Siedniego obowi~j~ przepisy o odprawie
Maßgabe, daß die Bestimmungen des Ausgangsstaats vor denen granicznej obydwu Paflstw, przy czym przepisy Panstwa wyjazdu
des Eingangsstaats anzuwenden sind. stosuje sifl przed przepisami Panstwa przyjazdu.
(2) Die Einhaltung der Vorschriften beider Staaten ist durch die 2. Przestrzeganie przepis6w obydwu Panstw nadzoruj~ wtas-
zuständigen Grenzdienststellen des Gebietsstaats zu überwa- ciwe plac6wki graniczne Paflstwa zwierzchniego. W przypadku
chen. Im Falle einer Verletzung dieser Vorschriften sind, unbe- naruszenia tych przepis6w, nie naruszaj~c postanowier'I artykutu
schadet der Bestimmungen des Artikels 5, festgenommene Per- 5, zatrzymane osoby i zabezpieczone towary, tijcznie ze srodkarni
sonen und sichergestellte Waren, einschließlich der Transport- transportu oraz wartosci podlegajijce przepisom dewizowym
mittel, und sonstige Werte, die den Devisenbestimmungen unter- przekazuje sifl najpierw plac6wkom granicznym Paflstwa
liegen, zunächst den Grenzdienststellen des Ausgangsstaats zur wyjazdu, w celu przeprowadzenia odprawy granicznej.
Durchführung der Grenzabfertigung zu übergeben.
Artikel 7 Artykut 7
(1) Personen, denen der Grenzübertritt von den Bediensteten 1. Osobom, kt6rym funkcjonariusze Paflstwa przyjazdu nie
des Eingangsstaats nicht gestattet wird, darf die Rückkehr in den zezwolq na przekroczenie granicy nie wolno zabronic powrotu do
Ausgangsstaat nicht verwehrt werden; erforderlichenfalls sind sie Paflstwa wyjazdu; w razie potrzeby mogij one zostac przymu-
von den Bediensteten des Ausgangsstaats zwangsweise zurück- sowo odestane z powrotem przez funkcjonariuszy Panstwa przy-
zubef0rdem. jazdu.
(2) Die Regelung in Absatz 1 gilt entsprechend für Waren, 2. Uregulowania zawarte w ustflpie 1 stosuje Sifl odpowiednio
einschließlich der Transportmittel, und Werte, die den Devisenbe- do towar6w tc1cznie ze srodkami transportu oraz wartosci podle-
stimmungen unterliegen. gajijcych przepisom dewizowym.
Artikel 8 Artykut 8
(1) Die zuständigen Grenzdienststellen der Vertragsparteien 1. Wtasciwe stuzbowe plac6wki graniczne Umawiajijcych Sifl
arbeiten bei der Grenzabfertigung ·gemäß den Bestimmungen Stron wsp6tdziataj~ przy dokonywaniu odprawy granicznej i
dieses Abkommens zusammen und unterstützen sich gegensei- udzielaj~ sobie wzajemnej pomocy stosownie do uregulowafl
tig. Sie übermitteln einander auch personenbezogene Daten, die zawartych w niniejszej Umowie. Przekazujc1 sobie r6wniez dane
für die Durchführung der Grenzabfertigung erforderlich sind. identyfikacyjno - osobowe, niezbfldne dla dokonania odprawy
granicznej.
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 269
(2) Umfang und Grundsätze der Zusammenarbeit und gegen- 2. Zakres i zasady wsp6tdziafania i udzielania sobie pomocy
seitigen Unterstützung nach Absatz 1 können von den zuständi- stosownie do ustEtPU 1 mogE\ byc okreslone w drodze porozumie-
gen Behörden der Vertragsparteien in Vereinbarungen festgelegt nia miEtdzy wtasciwymi organami Umawiaj9tcych siE\ Stron.
werden.
(3) Die Übermittlung von personenbezogenen Daten aufgrund 3. Przekazywanie danych identyfikacyjno - osobowych stosow-
dieses Abkommens erfolgt nach Maßgabe des nationalen Rechts. nie do niniejszej Umowy odbywa SiEt zgodnie z przepisami wew-
Diese Übermittlung unterliegt den in der Anlage zu diesem Ab- nEttrznymi; przekazanie to podlega uregulowaniom zawartym w
kommen aufgeführten Regelungen unter Beachtung der für jede zati;\czniku z uwzgl~nieniem przepis6w prawnych obowil\ZUjc\·
Vertragspartei geltenden Rechtsvorschriften. cych kazdc\ ze Stron.
Artikel 9 Artykuf 9
Die Bediensteten des Nachbarstaats dürfen sich auf Grund Funkcjonariusze Panstwa ~iedniego mog~ na podstawie
eines mit Lichtbild versehenen Dienstausweises zu der Grenz- legitymacji sfui:bowej zaopatrzonej w zdj~e. udawac siEt do
dienststelle im Gebietsstaat begeben, bei der sie ihre dienstliche stui:bowej plac6wki w Panstwie zwierzchnim, w kt6rej wykonujc\
Tätigkeit durchzuführen haben. swoje czynnosci sfui:bowe.
Artikel 10 Artykuf 10
Die Bediensteten des Nachbarstaats, die in Anwendung dieses Funkcjonariusze Par'lstwa Sc\Siedniego, kt6rzy stosownie do
Abkommens ihren Dienst im Gebietsstaat auszuüben haben, kön- niniejszej Umowy petnic\ sfui:t>Et w Par'lstwie zwierzchnim, mogc\
nen bei Ausübung des Dienstes ihre Dienstkleidung und ihre przy petnieniu sfui:by nosic ubranie stui:bowe i bror'I sfui:bow~ jak
Dienstwaffe tragen sowie Diensthunde mitführen. Von der Waffe r6wniei: prowadzic psy stui:bowe. Ui:ycie przez nich broni w
dürfen sie im Gebietsstaat nur im Fall der Notwehr Gebrauch Par'lstwie zwierzchnim moze nast~ic jedynie w przypadku obrony
machen. koniecznej.
Artikel 11 Artykuf 11
Die strafrechtlichen Bestimmungen des Gebietsstaats zum Przepisy karne Panstwa zwierzchniego chronic\ce jego funkcjo-
Schutz seiner Bediensteten und der von ihnen vorgenommenen nariuszy i wykonywane przez nich czynnosci sfui:bowe stosuje siEt
Amtshandlungen gelten auch für strafbare Handlungen gegen die r6wiei: w stosunku do czyn6w karalnych skierowanych przeciwko
Bediensteten des Nachbarstaats in Ausübung des Dienstes im funkcjonariuszom Panstwa Si;\siedniego podczas pefnienia przez
Gebietsstaat oder in Beziehung auf diesen Dienst. nich stui:by w Panstwie zwierzchnim lub w zwil\Zku z lc\ sfui:bc\.
Artikel 12 trtykuf 12
(1) Die im Gebietsstaat tätigen Bediensteten des Nachbarstaats 1. Parcujc\CY w Par'lstwie zwierzchnim funkcjonariusze Par'lstwa
unterstehen mit den in diesem Abkommen vorgesehenen Ein- Sc\Siedniego podlegajc\ przepisom prawnym Panstwa zwierzch-
schränkungen und unbeschadet der Bestimmungen des interna- niego, z uwzglEtdnieniem przewidzianych w niniejszej Umowie
tionalen Privatrechts den Rechtsvorschriften des Gebietsstaats. organiczen i bez naruszenia przepis6w miEtdzynarodowego prawa
prywatnego.
(2) Von strafbaren Handlungen, die von den Bediensteten des 2. W razie popetnienia czyn6w karalnych w Panstwie zwierzch-
Nachbarstaats im Gebietsstaat begangen werden, ist die vorge- nim przez funkcjonariuszy Panstwa Sc\Siedniego, wtasciwa pla-
setzte Dienststelle der Bediensteten durch die entsprechende c6wka stui:bowa Panstwa zwierzchniego powiadamia niezwtocz-
Dienststelle des Gebietsstaats unverzüglich zu benachrichtigen. nie plac6wkf:t sprawuj(\Cc\ nadz6r stui:bowy nad tym funkcjona-
riuszem.
Artikel 13 Artykuf 13
(1) Amtshaftungsansprüche wegen Schäden, die Bedienstete 1. Dochodzenie roszczen z tytutu odpowiedzialnosci stui:bowej
des Nachbarstaats in Ausübung ihres Dienstes im Gebietsstaat za szkody wyrza.dzone przez funkcjonariuszy Panstwa sa.sied-
verursachen, unterstehen dem Recht des Nachbarstaats und sind niego podczas petnienia stuzby w Panstwie zwierzchnim, podlega
vor dessen Gerichten geltend zu machen. Die Angehörigen des przepisom prawnym Panstwa sa.siedniego i odbywa sitl przed
Gebietsstaats sind hinsichtlich solcher Ansprüche den Angehöri- jego Sc\dami. Obywatele Panstwa zwierzchniego Sc\ traktowani w
gen des Nachbarstaats gleichgestellt. zakresie tych roszczen na r6wni z obywatelami Panstwa sa.sied-
niego.
(2) Wird ein Bediensteter des Nachbarstaats im Gebietsstaat 2. W razie zab6jstwa lub uszkodzenia ciata funkcjonariusza
während der Ausübung seines Dienstes getötet oder verletzt oder Par'lstwa 5c\Siedniego jak r6wniei: zniszczenia bi;\dZ uszkodzenia
wird eine Sache, die sich in seinem Besitz befindet, bei der rzeczy bEtdc\cych w jego posiadaniu - w czasie pefnienia przez
Ausübung seines Dienstes im Gebietsstaat vernichtet oder be- niego stui:by w Par'lstwie zwierzchnim - roszczenia o odszkodo-
schädigt, so sind die Ansprüche auf Ersatz dieser Schäden nach wanie za wyrzc4dzone szkody podlegajl\ przepisom prawnym
dem Recht des Nachbarstaats zu beurteilen. Panstwa sa.siedniego.
(3) Zur Entscheidung über Schadenersatzansprüche nach Ab- 3. Do wyrokowania w sprawach o odszkodowania z tytufu
satz 2 sind die Gerichte jener Vertragspartei zuständig, auf deren roszczen za wyrzc4dzone szkody okreslone w ustEIJ)ie 2 wtasciwe
Hoheitsgebiet die schädigende Handlung begangen wurde oder in Sc\ Sc\dY tej z Umawiajc\cych SiEt Stron, na terytorium kt6rej miato
dem der Schädiger seinen ständigen Aufenthalt hat. Zuständig ist miejsce dziatanie, z kt6rego szkoda wynikta lub gdzie sprawca ma
auch das Gericht, in dessen Bezirk der Kläger seinen ständigen miejsce statego pobytu. Wtasciwym jest taki:e sa.d, w okrEtQu
Aufenthalt hat. kt6rego pow6d ma miejsce stafego pobytu.
Artikel 14 Artykut 14
(1) Alle zum dienstlichen Gebrauch bestimmten Gegenstände, 1. Wszystkie przedmioty przeznaczone do ui:ytku sfui:bowego,
welche die im Gebietsstaat tätigen Bediensteten des Nachbar- kt6re pracuji;\CY w Panstwie zwierzchnim funkcjonariusze
staats ein- oder ausführen, bleiben frei von Zöllen und sonstigen Par'lstwa sa.siedniego wwozc\ lub wywoi:c\, Sc\ wolne od cef i innch
Abgaben. optat.
270 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
(2) Frei vor, Zöllen und sonstigen Abgaben bleiben auch die 2. Zwolnione od cta i innych optat ~ takze przedmioty osobis-
Gegenstände des persönlichen Bedarfs einschließlich der Le- tego uzytku wraz z produktami spozywczymi, kt6re funkcjona-
bensmittel, welche die Bediensteten auf dem Wege zum oder vom riusze zabieraj~ ze sobc\ w drOQEI na sfu~ i ze sfui:by i potrzebne
Dienst mit sich führen und während ihres dienstlichen Aufenthalts im podczas ich stuzbowego pobytu w Panstwie zwierzchnim.
im Gebietsstaat benötigen.
(3) Dienstfahrzeuge und eigene Fahrzeuge, mit denen Bedien- 3. Pojazdy stuzbowe i pojazdy wtasne, kt6rymi funkcjonarlusze
stete des Nachbarstaats zur Ausübung Ihres Dienstes In den Panstwa ~siedniego wjezdi:ak do Pa"stwa zwierzchniego w
Gebietsstaat fahren und in den Nachbarstaat zurückkehren, blei- celu petnienia stuzby i wracajc\ do P8"stwa ~iedniego zwolnione
ben unter entsprechenden Kontrollmaßnahmen frei von Zöllen Si\, przy zachowaniu odpowiednich trodk6w kontrolnych od cet i
und sonstigen Abgaben. Die Leistung einer Sicherheit entfällt. innych optat. Nie sktada siEt zabezpieczenia.
(4) Ein- und Ausfuhrverbote sowie Ein- und Ausfuhrbeschrän- 4. Zakaz6w i ograniczen w przywozie i wywozie nie stosuje SiEt
kungen finden auf die in den Absätzen 1 bis 3 angeführten Gegen- wobec przedmiot6w i pojazd6w wymienionych w ust.,ach 1-3.
stände und Fahrzeuge keine Anwendung.
Artikel 15 Artykut 15
(1) Die Bediensteten des Nachbarstaats, die auf Grund dieses 1. Odpowiedniej plac6wce Panstwa zwierzchniego przekazuje
Abkommens regelmäßig im Gebietsstaat beschäftigt werden, sind siEt pisemny wykaz funkcjonariuszy P8"stwa •edniego, kt6rzy
den entsprechenden Dienststetten des Gebietsstaats schriftlich na podstawie niniejszej Umowy ~ regulamie pracowa6 w
unter Angabe des Geburtsdatums und des Dienstgrads zu be- Panstwie zwierzchnim, wraz z podaniem ich dat urodzenia i stopni
nennen. stuzbowych.
(2) Jede Vertragspartei wird ihre Bediensteten auf begründetes 2. Kazda Umawiaj(\ca siEt Strona usunie lub odwofa swoich
Verlangen der anderen Vertragspartei von der Verwendung in funkcjonariuszy z petnienia sluzby na obszarze drugiej Umawiajll-
deren Hoheitsgebiet ausschließen oder abberufen. cej siEt Strony, na jej uzasadnione Zc\danie.
Artikel 16 Artykul 16
(1) Die Vertragsparteien erteilen ihren vorgeschobenen Grenz- 1. Umawiajc\e& siEt Strony udziel9t swoim wysuniEttym stuzbo-
dienststellen alle notwendigen Befugnisse zur Grenzabfertigung, wym plac6wkom granicznym wszystkich niezbf:ldnych uprawn~
die sich aus den Bedürfnissen des grenzüberschreitenden Ver- do dokonywania odpraw granicznych, wynikaj9tcych z potrzeb
kehrs ergeben. ruchu granicznego.
(2) Die Abfertigungsbefugnisse und die Öffnungszeiten der 2. Uprawnienia do dokonywania odpraw granicznych i czas
beiderseitigen Grenzdienststellen sind möglichst übereinstim- pracy dla stuzbowych plac6wek granicznych obu Stron ustala siEt
mend festzusetzen. w miar(t mozliwosci tak aby sobie odpowiadaty.
Artikel 17 Artykul 17
Die Diensträume der vorgeschobetien Grenzdienststellen sind Pomieszczenia stuzbowe wysuniEttych plac6wek granicznych
durch Amtsschilder und Hoheitszeichen des Nachbarstaats kennt- oznacza siEt tablicami urzEl(towymi i symbolami suwerennosci
lich zu machen. Die Aufschriften an den Diensträumen des Nach- Panstwa Sc\Siedniego. Napisy na pomieszczeniach stuzbowych
barstaats sind in deutscher und polnischer Sprache anzubrin- Panstwa Sc\Siedniego nalezy umieszczac w jEtzykach niemieckim i
gen. polskim.
Artikel 18 Artykut 18
(1) Die vorgeschobenen Grenzdienststellen haben innerhalb 1. WysuniEtte stuzbowe plao6wki graniczne majl\ prawo do
der ihnen zum Alleingebrauch zugewiesenen Räumlichkeiten das utrzymywania porzc\dku w przydzielonych im do wytc1cznego
Recht, die Ordnung aufrechtzuerhalten und Personen, die gegen uzytku pomieszczeniach i usuwania os6b, kt6re przeciwko temu
die Ordnung verstoßen, zu entfernen. Dabei leisten die zuständi- porzc\dkowi wykroc~. Wtasciwe plac6wki i funkcjonariusze
gen Dienststellen und Bediensteten des Gebietsstaats auf Ersu- Pal'tstwa zwierzchniego, na wniosek, udziell\ im przy tym pomocy.
chen Beistand.
(2) Dienstliches Schriftgut des Nachbarstaats unterliegt nicht 2. Dokumenty stuzbowe P8"stwa Sl\5iedniego nie podlegajc\
der Kontrolle des Gebietsstaats. kontroli Panstwa zwierzchniego.
Artikel 19 Artykul 19
Die zum dienstlichen Gebrauch der vorgeschobenen Grenz- Przedmioty sfuzc\ce do uzytku slui:bowego w wysuniEttych stuz-
dienststellen bestimmten Gegenstände bleiben im Ein- und Aus- bowych plac6wkach granicznych zwolnione ~ w przywozie i
gang frei von Zöllen und sonstigen Abgaben. Ein- und Ausfuhrver- wywozie od cet i innych oplat. Nie stosuje siEt w stosunku do tych
bote sowie Ein- und Ausfuhrbeschränkungen finden auf diese przedmiot6w zakaz6w; ograniczen obowic1ZUjc\CYCh w przywozie i
Gegenstände keine Anwendung. wywozie.
Artikel 20 Artykul 20
( 1) Dienstbriefe und Dienstpakete sowie dienstliche Geld- und 1. Funkcjonariuszom P8"stwa Sl\5iedniego wolno przewozit,
Wertsendungen, die für vorgeschobene Grenzdienststellen be- bez posrednictwa administracji pocztowej i uiszczania oplat pocz-
stimmt sind oder von diesen in den Nachbarstaat gesandt werden, towych stuzbowc\ korespondecjEt, paczki, pienic\dze i przesylki
dürfen durch Bedienstete des Nachbarstaats ohne Vermittlung wartosciowe przeznaczone dla wysuniEttych plac6wek granicz-
der Postverwaltung und frei von Postgebühren befördert wer- nych lub wystane przez nie do Panstwa Sc\5iedniego.
den.
(2) Diese Sendungen unterliegen der Zoll- und Devisenkontrolle 2. Przesytki te podlegajc\ kontroli celnej i dewizowej tylko w
nur bei Verdacht einer strafbaren Handlung. Bei dieser Kontrolle przypadkach podejrzenia popetnienia czynu karalnego. Do takiej
ist ein Bediensteter des Nachbarstaats hinzuzuziehen. kontroli nalezy wtc\czyc funkcjonariusza Panstwa Sc\5iedniego.
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 271
(3) Diese Sendungen sotten zur Vermeidung von Mißbräuchen 3. W celu uniknMtcia naduzyc przesyfki powinny byc zaopa-
mit dem Dienststempel der absendenden Dienststelle versehen trzone w pieczt1C stuzbowl\ wysytajl\cej plac6wki stuzbowej.
sein.
Artikel 21 Artykut 21
(1) Der Gebietsstaat bewilligt gebührenfrei die Errichtung und 1. Panstwo zwierzchnie zezwofi na zalozenie i korzystanie bez
den Betrieb der ausschließlich für die Tätigkeiten der vorgescho- optat z urzl\(fzen ~ o n ~ i urz~en do elektronicznego
benen Grenzdienststellen und für die Grenzabfertigung in Ver- przetwarzania danych potrzebnych wyh\czanie do dziatal~
kehrsmitteln während der Fahrt erforderlichen Femmeldeanlagen wysun~tych plac6wek granicznych I do dokonywania odpraw
und elektronischen Datenverarbeitungsanlagen, sowie deren Ver- granicznych w ärodkach komunikacji podczas jazdy, jak rowniez
bindung mit den entsprechenden Anlagen des Nachbarstaats, przyh\czenie Ich do odpowiednich urz~zen Panstwa SEl5ied-
vorbehaltlich der Erstattung etwaiger Kosten für Errichtung und niego, z zastrzezeniem zwrotu ewentualnych koszt6w za zaloze-
Benutzung. Der Betrieb dieser Anlagen gilt als interner Verkehr nie i eksploatacjtt. Korzystanie z tych urzEl(izen traktuje SNI jako
des Nachbarstaats. wewnt1trznl\ komunikaeitl PaMtwa SE15iedniego.
(2) Die zuständigen Stellen der Vertragsparteien stimmen die 2. Wtuciwe organy Umawiajl\cych Sff1 Stron uzgodnil\ nie-
gemäß Absatz 1 erforderlichen Maßnahmen miteinander ab. zbttdne przedsittWZitpa zwiE\Zane z ustElf)8ffl 1.
Artikel 22 Artykut 22
(1) Grenzspediteure/Zollagenturen des Nachbarstaats dürfen 1. Agencje celne/spedytorzy graniczni Panstwa 5l\siedniego
bei den vorgeschobenen Grenzdienststellen des Nachbarstaats mogl\ w wysuniEttej stuzbowej plac6wce granicznej Panstwa Sl\·
im Gebietsstaat alle die Grenzabfertigung betreffenden Tätigkei- siedniego na terytorium Panstwa zwierzchniego wykonywa6
ten ausüben, die sie im Nachbarstaat auszuüben berechtigt sind. wszelkie czynnosci ZWiE\Zane z odprawl\ granicznl\, do wykony-
Die Ausübung dieser Tätigkeiten unterliegt den Rechtsvorschrif- wania kt6rych Sl\ oni uprawnieni w Panstwie 5l\siednim. Wykony-
ten des Nachbarstaats. Die Grenzspediteure/Zollagenturen des wanie tych czynnosci podlega przepisom prawnym Panstwa Sl\·
Nachbarstaats und ihr Personal sind von dem Erfordemis einer siedniego. Agencje celne/spedytorzy graniczni Panstwa Sl\5ied-
zusätzlichen Gewerbe- und Arbeitserlaubnis des Gebietsstaats niego oraz ich personal Sl\ zwolnieni od wymogu posiadania
befreit. dodatkowego zezwolenia Panstwa zwierzchniego na prowadze-
nie dziatalnosci gospodarczej oraz zezwolenia na praaa.
(2) Die Tätigkeiten von Grenzspediteuren/Zollagenturen des 2. Czynnosci agencji celnych/spedytor6w granicznych Panstwa
Nachbarstaats bei Grenzdienststellen des Gebietsstaats unter1ie- sa.siedniego przy stuzbowych plac6wkach Panstwa zwierzch-
gen den gesetzlichen Regelungen des Gebietsstaats. niego podlegajl\ przepisoip prawnym Panstwa zwierzchniego.
(3) Die zuständigen Behörden der Vertragsparteien können die 3. Wfasciwe organy Umawiajl\cych siEt Stron mogl\ ustalal: - w
organisatorisch-technischen Bedingungen für die Ausübung der drodze porozumien dotycz~ych wykonywania odprawy granicz-
Tätigkeiten durch die Grenzspediteure/Zollagenturen im Gebiets- nej jednej Umawiajl\cej siEt Strony na terytorium drugiej Umawia-
staat unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse in den jl\Cej siEt Strony - warunki organizacyjno - techniczne wykonywa-
Vereinbarungen über die Durchführung der Grenzabfertigung nia czynnosci przez agencje celne/spedytor6w granicznych w
einer Vertragspartei auf dem Hoheitsgebiet der anderen Vertrags- Panstwie zwierzchnim z uwzglEtdnieniem miejscowych warunk6w.
partei regeln.
(4) Die zuständigen Behörden des Gebietsstaats entscheiden in 4. Wtasciwe organy Panstwa zwierzchniego decydujl\ w poro-
Abstimmung mit den zuständigen Behörden des Nachbarstaats, zumieniu z wtasciwymi organami Panstwa Sl\Siedniego w jakich
in welchen Fällen und in welchem Umfang diesen Grenzspediteu- przypadkach i w jakim zakresie agencjom celnym/spedytorom
ren/Zollagenturen Büroräume oder Grundstücke zur Errichtung granicznym udostEIJ)nia siEt, za optatl\, pomieszczenia biurowe lub
von Bürogebäuden bei den einzelnen Dienststellen gegen Entgelt place w celu budowy budynk6w biurowych przy poszczeg61nych
zur Verfügung gestellt werden. granicznych plac6wkach stuzbowych.
(5) Für den Grenzübertritt und den Aufenthalt der in den vor- 5. Przekraczanie granicy przez osoby wymienione w powyz-
stehenden Absätzen genannten Personen im Gebietsstaat gelten szych. ust~ach i ich pobyt w Panstwie zwierzchnim regulowane
dessen allgemeine Bestimmungen, wobei die Angehörigen der sa. przez og61ne postanowienia tego Panstwa z tym, :i:e obywatele
Vertragsparteien von der Visumpflicht befreit sind. ~mawiaja.cych sit1 Stron zwolnieni Sl\ z obowiE\ZkU wizowego.
Artikel 23 Artykut 23
(1) Die zuständigen Behörden bestimmen im gegenseitigen 1. Wfasciwe organy ustall\ w drodze porozumienia:
Einvemehmen
a) die für die Grenzdienststellen des Nachbarstaats benötigten a/ niezl>Etdne pomieszczenia stui:bowe i urzl\dzenia dla granicz-
Diensträume und Anlagen; nych plac6wek stuzbowych Panstwa Sl\Siedniego,
b) die damit verbundenen anteiligen Baukosten oder die Miete b/ ZWiE\Zany z tym udziaf w kosztach budowy albo czynsz, a
sowie die Vergütungen für Beleuchtung, Heizung, Reinigung taki:e optaty za oswietlenie, ogrzewanie, sp~tanie itp.,
usw.;
c) die Abteile und Einrichtungen, die den Bediensteten bereitzu- c/ przedziaty i urza.dzenia udostEIJ>lliane funkcjonariuszom doko-
stellen sind, welche die Grenzabfertigung in Verkehrsmitteln nuj~m odprawy granicznej podczas jazdy 6rodka komuni-
während der Fahrt durchführen. kacji.
(2) Soweit die Eisenbahnverwaltung des Nachbarstaats für die 2. Jezeli administracja kolejowa Panstwa Sl\Siedniego zapew-
Bediensteten der Grenzdienststellen Räume und Unterkünfte be- nia pomieszczenia stuzbowe dla granicznych plac6wek stuzbo-
reitzustellen und sonstige Leistungen zu bewirken hat, ist die wych, zakwaterowanie dla funkcjonariuszy oraz inne swiadczenia,
Eisenbahnverwaltung des Gebietsstaats verpflichtet.' einem ent- administracja kolejowa Panstwa zwierzchniego zobowiE4Zana jest
sprechenden Ersuchen der Eisenbahnverwaltung des Nachbar- do spetnienia, za zwrotem koszt6w, odpowiednich pr6sb admini-
staats gegen Vergütung der Kosten nachzukommen. stracji kolejowej Panstwa Sl\Siedniego.
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272 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
(3) Die Eisenbahnen und die Schiffahrtsuntemehmen haben die 3. Koleje I przedsiEtbiorstwa zeglugowe zapewni~ bezpfatnie
Bediensteten des Nachbarstaats, die die Grenzabfertigung wlh- przejazdy, przedzialy w pociEWach oraz kabiny na statkach po-
rend der Fahrt durchzuführen haben, unentgeltlich zu befOfdem trzebne funkcjonariuszom Paflstwa 5a\Siedniego dokonu~cym
und Ihnen die erfordertichen Zugabteile oder Schiffskabinen un- odprawy granicznej podczas jazdy.
entgeltlich zur VerfOgung zu stellen.
Artikel 24 Artykuf 24
Meinungsverschiedenheiten Ober die Auslegung oder Anwen- R6znice zdafl w wyktadni lub stoeowaniu niniejszej Umowy
dung dieses Abkommens sollen durd'I die zustlndigen BehOrden powinny by6 usuwane przez wla6ciwe organy U ~ 8NI
der Vertragsparteien gelOst werden. Der diplomatische Weg ist Stron. Nie ~cza to drogi dyplomatycznej.
nicht ausgeschlossen.
Artikel 25 Artykut 25
Die zustlndigen Beh6rden der Vertragsparteien können im Wtasciwe organy Umawiaj~cych 8kt Stron ~ w ramach
Rahmen dieses Abkommens die zu seiner Durchführung erforder- niniejszej Umowy uzgadnia6 bezpo6rednio ze sob'4 przedsiftwzkt-
lichen Maßnahmen unmittelbar abstimmen. cia potrzebne do jej realizacji.
Artikel 26 Artykut 26
(1) Dieses Abkommen bedarf der Ratifikation; die Ratifikations- 1. Umowa niniejsza podlega ratyfikacji. Wymiana dokument6w
urkunden werden so bald wie mOglich in Bonn ausgetauscht. ratyfikacyjnych nastv,i mozliwie jak najszybciej w Bonn.
(2) Dieses Abkommen tritt einen Monat nach Austausch der 2. Umowa niniejsza wejdzie w zycie po uplywie miesi~ od
Ratifikationsurkunden In Kraft. dnla, w kt6rym Umawiaj~ce sitt Strony dokonaty wymiany doku-
ment6w ratyfikacyjnych.
(3) Dieses Abkommen wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. 3. Umowa niniejsza zawarta jest na czas nieokreslony. Moze
Es kann jederzeit auf diplomatischem Weg durch Note gekündigt by6 ona w kazdym czasie wypowiedziana w drodze dyplornatycz-
werden. In diesem Fall tritt es sechs Monate nach seiner Kündi- nej poprzez notyfikacjtt. W takim przypadku traci moc po uplywie
gung außer Kraft. szesciu miesiEtcy od dnia wypowiedzenia.
Geschehen zu Warschau am 29. Juli 1992 in zwei Urschriften, Umow4:1 niniejszc\ sporz(\dzono w Warzawie dnia 29 lipca 1992
jede in deutscher und polnischer Sprache, wobei jeder Wortlaut roku w dw6ch egzemparzach, kazdy w jEIZYkach nlemieckim i
gleichermaßen verbindlich Ist. polskim, przy czym obydwa teksty posiadaj~ jednakowf\ moc.
Für die Bundesrepublik Deutschland
W imieniu Republiki Federalnej Niemiec
Kinkel
Für die Republik Polen
W imieniu Rzeczypospolitej Polskiej
Krzysztof Skubiszewski
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 273
Anlage Zalacznik
Regelungen, Unormowanla
die für die Vertragsparteien obowal~uJl\ce UmawlaJl\ce sl«1 Strony
bei der Übermittlung von personenbezogenen Daten gelten przy przekazywanlu danych ldentyflkacyjno-osobowych
1. Die Nutzung der Daten durch den Empfänger ist nur zu dem 1 . Odbiorca moze wykorzystywac dane tyklo do wskazanego
angegebenen Zweck und zu den durch die übermittelnde celu i na warunkach okreslonych przez Umawiaja.ca. si~ Strom:1
Vertragspartei vorgeschriebenen Bedingungen zulässig. przekazuja.ca. dane.
2. Der Empfänger unterrichtet die übermittelnde Vertragspartei 2. Odbiorca informuje Umawiaja.ca. si~ StronEt przekazujl;\Cc\
auf deren Ersuchen über die Verwendung der übermittelten dane na jej wniosek o wykorzystaniu przekazanych danych i
Daten und über die dadurch erzielten Ergebnisse. osic\Qni~tych dzi~ki temu wynikach.
3. Personenbezogene Daten dürfen ausschließlich an die zu- 3. Dane identyfikacyjno-osobowe moga. byc przekazywane
ständigen Grenzdienststellen sowie an Strafverfolgungsbe- wyta.cznie wtasciwym granicznym plac6wkom stuzbowym, jak
hörden übermittelt werden. Die weitere Übermittlung darf nur r6wniez organom scigania. Dalsze przekazywanie danych
mit vorheriger Zustimmung der übermittelnden Stelle erfol- moze nastl;\PiC tylko za zgoda urz~u. kt6ry dane przekazat.
gen.
4. Die übermittelnde Vertragspartei ist verpflichtet, auf die Rich- 4. Umawiaja.ca siEt Strona przekazuja.ca dane zobowia.zana jest
tigkeit der zu übermittelnden Daten sowie auf ihre Erforderlich- zwracac uwag~ na ich prawidtowosc, przekazywac je w nie-
keit und Verhältnismäßigkeit in bezug auf den mit der Über- zb~dnym zakresie oraz proporcjonalnym stosunku do celu, dla
mittlung verfolgten Zweck zu achten. Dabei sind die nach dem jakiego sa. one przekazywane. Nalezy przy tym uwzglE;1dnic
jeweiligen nationalen Recht geltenden Übermittlungsverbote zakaz przekazywania danych zgodnie z obowia.zujl;\ym pra-
zu beachten. Erweist sich, daß unrichtige Daten oder Daten, wem narodowym. Jesli okaze siE;I, ze przekazano niepradwi-
die nicht übermittelt werden durften, übermittelt worden sind, dtowe dane identyfikacyjno-osobowe lub dane, kt6rych nie
so ist dies dem Empfänger unverzüglich mitzuteilen. Er ist wolno byto przekazac, nalezy o tym niezwtocznie poinformo-
verpflichtet, die Berichtigung oder Vernichtung der Daten vor- wawc odbiorcE;I. Jest on zobowia.zany do skorygowania lub
zunehmen. zniszczenia danych.
5. Dem Betroffenen ist auf Antrag über die zu seiner Person 5. Osobie zainteresowanej, na jej wniosek, nalezy udzielic infor-
vorhandenen Informationen sowie über den vorgesehenen macji odnosnie danych jej dotycza.cych, jak r6wniez o
Verwendungszweck Auskunft zu erteilen. Auskünfte werden zamierzonym celu ich uzycia. lnformacji takiej nie udziela SiE;I
jedoch nicht erteilt, soweit eine Abwägung ergibt, daß das jednak, jezeli okaze si~. ze interes publiczny przemawiaja.cy
öffentliche Interesse, die Auskunft nicht zu erteilen, das Inter- za jej nieudzieleniem przewaza nad interesem osoby zaintere-
esse des Betroffenen überwiegt. Im übrigen richtet sich das sowanej, Poza tym osdba zainteresowana ma prawo uzyskac
Recht des Betroffenen, über die zu seiner Person vorhande- posiadane dane jej dotycza.ce zgodnie z prawem tej Umawia-
nen Daten Auskunft zu erhalten, nach dem Recht der Ver- ja.cej SiEt Strony, na kt6rej terytorium ztozono wniosek o udzie-
tragspartei, in deren Hoheitsgebiet die Auskunft beantragt lenie informacji.
wird.
6. Wird jemand infolge von Übermittlungen im Rahmen des 6. Jezeli ktos poni6st szkodE;I na skutek niezgodnego z prawem
Datenaustausches nach diesem Abkommen durch eine dziatania dokonanego w ramach wymiany danych dokonanej
rechtswidrige Handlung geschädigt, haftet ihm hierfür die na podstawie niniejszej Umowy, odpowiedzialnosc ponosi
empfangende Vertragspartei nach Maßgabe ihres innerstaat- strona, kt6ra dane otrzymata, zgodnie ze swoim prawem
lichen Rechts. Sie kann sich im Verhältnis zum Geschädigten wewnE;1trznym. Strona ta nie moze w celu odcia.zenia siebie
zu ihrer Entlastung nicht darauf berufen, daß der Schaden powotywac si~ wobec osoby poszkodowanej na to, ze szkoda
durch die übermittelnde Vertragspartei verursacht worden spowodowana zostazta przez stron~ przekazuja.Cc\ dane.
ist.
7. Die übermittelnde Vertragspartei weist bei der Übermittlung 7. Umawiaja.ca SiEt Strona przekazuja.ca dane wskazuje przy
auf die nach ihrem Recht geltenden Löschungsfristen hin. przekazywaniu ~anych na termin wymazania danych zgodnie
z jej prawem.
8. Die Vertragsparteien sind verpflichtet, die Übermittlung und 8. Umawiaja.ce siEt Strony zobowia.zane sa. do odnotowywania w
den Empfang von personenbezogenen Daten aktenkundig zu aktach faktu przekazania i otrzymania danych identyfikacyjno-
machen. osobowych.
9. Die Vertragsparteien sind verpflichtet, die übermittelten per- 9. Umawiaja.ce SiEt Strony sa. zobowia.zane skutecznie chronic
sonenbezogenen Daten wirksam gegen unbefugten Zugang, przekazane dane identyfikacyjno-osobowe przed dostE;1pem
gegen Änderungen ohne Zustimmung der übermittelnden Par- do nich os6b nieuprawnionych, zmianami bez upowaznienia
tei und gegen unbefugte Weitergabe zu schützen. Strony przekazuja.cej i udost~pnianiem osobom niepowo-
tanym.
274 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich
des Übereinkommens gegen Folter und andere
grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe
Vom 28. Dezember 1993
1.
Das VN-Übereinkommen vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere
grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (BGBI.
1990 II S. 246) ist nach seinem Artikel 27 Abs. 2 für folgende weitere Staaten in
Kraft getreten: ·
Antigua und Barbuda am 18. August 1993
Armenien am 13. Oktober 1993
Slowenien*) am 15. August 1993.
· *) siehe Abschnitt II
II.
Folgende Staaten haben Erklärungen auf Grund der Artikel 21 und 22 des
Übereinkommens abgegeben:
Bulgarien am 12. Mai 1993
(vgl. die Bekanntmachung vom 9. Februar 1993, BGBI. II S. 715)
(Übersetzung)
"1. In accordance with article 21 (1) of the "1. Nach Artikel 21 Absatz 1 des Überein-
Convention against Torture and Other kommens gegen Folter und andere grau-
Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or same, unmenschliche oder erniedrigende
Punishment, the Republic of Bulgaria de- Behandlung oder Strafe erklärt die Republik
clares that it recegnizes the competence of Bulgarien, daß sie die Zuständigkeit des
the Committee against Torture to receive Ausschusses gegen Folter zur Entgegen-
and consider communications to the effect nahme und Prüfung von Mitteilungen aner-
that a State Party claims that another State kennt, in denen ein Vertragsstaat geltend
Party is not fulfilling its obligations under this macht, ein anderer Vertragsstaat komme
Convention. seinen Verpflichtungen aus dem überein-
kommen nicht nach.
2. In accordance with article 22 (1) of the 2. Nach Artikel 22 Absatz 1 des Überein-
Convention against Torture and Other kommens gegen Folter und andere grau-
Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or same, unmenschliche oder erniedrigende
Punishment, the Republic of Bulgaria de- Behandlung oder Strafe erklärt die Republik
clares that it recognizes the competence of Bulgarien, daß sie die Zuständigkeit des
the Committee against Torture to receive Ausschusses gegen Folter zur Entgeg.3n-
and consider communications from or on nahme und Prüfung von Mitteilungen ein-
behalf of individuals subject to its jurisdiction zelner Personen oder im Namen einzelner
who claim to be victims of a violation by a Personen anerkennt, die ihrer Hoheitsge-
State Party of the provisions of this Con- walt unterstehen und die geltend machen,
vention." Opfer einer Ver1etzung des Übereinkom-
mens durch einen Vertragsstaat zu sein."
Polen am 12. Mai 1993
(vgl. die Bekanntmachung vom 9. Februar 1993, BGBI. II S. 715)
(Übersetzung)
"The Govemment of the Republic of Po- "Die Regierung der Republik Polen er-
land, in accordance with articles 21 and 22 kennt nach den Artikeln 21 und 22 des am
of the Convention against Torture and Other 10. Dezember 1984 von der Generalver-
Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or sammlung der Vereinten Nationen ange-
Punishment, adopted by the United Nations nommenen Übereinkommens gegen Folter
General Assembly on 10 December 1984, und andere grausame, unmenschliche oder
recognizes the competence of the Commit- erniedrigende Behandlung oder Strafe die
tee against Torture to receive and consider Zuständigkeit des Ausschusses gegen Fol-
communications to the effect that a State ter zur Entgegennahme und Prüfung von
Party claims that the Republic of Poland is Mitteilungen an, in denen ein Vertragsstaat
not fulfilling its obligations under the Con- geltend macht, die Republik Polen komme
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 275
vention or communications from or on be- ihren Verpflichtungen aus dem überein-
half of individuals subject to its jurisdiction kommen nicht nach, oder von Mitteilungen
who claim to be victims of a violation by the einzelner Personen oder im Namen einzel-
Republic of Poland of the provisions of the ner Personen, die ihrer Hoheitsgewalt un-
Convention ." terstehen und die geltend machen, Opfer
einer Verletzung des Übereinkommens
durch die Republik Polen zu sein."
Slowenien am 16. Juli 1993
(Übersetzung)
"1. The Republic of Slovenia declares that "1. Die Republik Slowenien erklärt, daß sie
it recognizes the competence of the Com- nach Artikel 21 des genannten Übereinkom-
mittee against Torture, pursuant to Article mens die Zuständigkeit des Ausschusses
21 of the said Convention, to receive and gegen Folter zur Entgegennahme und Prü-
consider communications to the effect that a fung von Mitteilungen anerkennt, in denen
State Party claims that another State Party ein Vertragsstaat geltend macht, ein ande-
is not fulfilling its obligations under this rer Vertragsstaat komme seinen Verpflich-
Convention. tungen aus dem Übereinkommen nicht
nach.
2. The Republic of Slovenia also declares 2. Die Republik Slowenien erklärt ferner,
that it recognizes the competence of the daß sie nach Artikel 22 des genannten
Committee against Torture, pursuant to Art- Übereinkommens die Zuständigkeit des
icle 22 of the said Convention, to receive Ausschusses gegen Folter zur Entgegen-
and consider communications from or on nahme und Prüfung von Mitteilungen ein-
behalf of individuals subject to its jurisdiction zelner Personen oder im Namen einzelner
who elaim to be victims of a violation by a Personen anerkennt, die ihrer Hoheitsge-
State Party of the provisions of the Conven- walt unterstehen und die geltend machen,
tion." Opfer einer Verletzung des Übereinkom-
mens durch einen Vertragsstaat zu sein."
Zypern am 8. April 1993
(vgl. die Bekanntmachung vom 9. Februar 1993, BGBI. II S. 715)
(Übersetzung)
"The Government of the Republic of Cy- "Die Regierung der Republik Zypern er-
prus hereby declares that the Republic of klärt hiermit, daß die Republik Zypern die
Cyprus recognizes the competence of the Zuständigkeit des nach Artikel 17 des am
Committee established under Article 17 of 10. Dezember 1984 von der Generalver-
the Convention against Torture and Other sammlung der Vereinten Nationen ange-
Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or nommenen Übereinkommens gegen Folter
Punishment adopted by the United Nations und andere grausame, unmenschliche oder
General Assembly on 10 December 1984: erniedrigende Behandlung oder Strafe er-
richteten Ausschusses gegen Folter aner-
kennt
1. to receive and consider communications 1. zur Entgegennahme und Prüfung von
to the effect that a State Party claims that Mitteilungen, in denen ein Vertragsstaat
another State Party is not fulfilling its geltend macht, ein anderer Vertrags-
obligations under the Convention (Article staat komme seinen Verpflichtungen aus
21), and dem Übereinkommen nicht nach (Artikel
21), und
2. to receive and consider communications 2. zur Entgegennahme und Prüfung von
from or on behalf of individuals subject to Mitteilungen einzelner Personen oder im
its jurisdiction who claim to be victims of Namen einzelner Personen, die ihrer Ho-
a violation by a State Party of the provi- heitsgewalt unterstehen und die geltend
sions of the Convention (Article 22)." machen, Opfer einer Verletzung des
Übereinkommens durch einen Vertrags-
staat zu sein (Artikel 22)."
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
21. September 1993 (BGBI. II S. 1935).
Bonn, den 28. Dezember 1993
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Schürmann
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276 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Bekanntmachung über den Geltu~gsbereich
des Übereinkommens
zur Errichtung der Weltorganisation für geistiges Eigentum
der Pariser Verbandsübereinkunft
zum Schutz des gewerblichen Eigentums
des Madrider Abkommens
über die internationale Registrierung von Marken
des Patentzusammenarbeitsvertrages
Vom 3. Januar 1994
K a s ach s t an hat dem Generaldirektor der Weltorganisation für geistiges
Eigentum am 16. Februar 1993 die W e i t e ran wend u n g der folgenden Über-
einkünfte notifiziert:
a) übereinkommen vom 14. Juli 1967 zur Errichtung der Weltorganisation für
geistiges Eigentum, geändert am 2. Oktober 1979 (BGBI. 1970 II S. 293, 295;
1984 II S. 799; 1985 II S. 975);
b) Pariser Verbandsübereinkunft vom 20. März 1883 zum Schutz des gewerbli-
chen Eigentums in der in Stockholm am 14. Juli 1967 beschlossenen und am
2. Oktober 1979 geänderten Fassung (BGBI. 1970 II S. 293, 391; 1984 II
s. 799); -
c) Madrider Abkommen vom 14. April 1891 über die internationale Registrierung
von Marken in der in Stockholm am 14. Juli 1967 beschlossenen und am
2. Oktober 1979 geänderten Fassung (BGBI. 1970 II S. 293, 418; 1984 II
s. 799);
d) Vertrag vorg 19. Juni 1970 über die internationale Zusammenarbeit auf dem
Gebiet des Patentwesens - Patentzusammenarbeitsvertrag - (BGBI. 1976 II
S. 649, 664; 1984 II S. 799, 975).
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachungen
zu a) vom 12. Oktober 1970 (BGBI. II S. 1070) und vom
20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012);
zu b)' vom 13. Oktober 1970 (BGBI. II S. 1073) und vom
20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012);
zu c) vom 11. Juni 1976 (BGBI. II S. 1067) und vom
20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012);
zu d) vom 16. März 1978 (BGBI. II S. 485) und vom
20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012). -
Bonn, den 3. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 277
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich der Berner Übereinkunft
zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst
Vom 3. Januar 1994
Die in ·Paris am 24. Juli 1971 beschlossene Fassung
der Berner Übereinkunft vom 9. September 1886 zum
Schutz von Werken der Literatur und Kunst (BGBI. 1973 II
S. 1069; 1985 II S. 81) ist
a) nach ihrem Artikel 29 Abs. 2 Buchstabe a für
Bolivien am 4. November 1993
b) nach ihrem Artikel 28 Abs. 2 Buchstabe c und Abs. 3
für die
Schweiz am 25. September 1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Be-
kanntmachung vom 20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012).
Bonn, den 3. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich des Budapester Vertrags
über die internationale Anerkennung der Hinterlegung
von Mikroorganismen für die Zwecke von Patentverfahren
Vom 3. Januar 1994
Der Budapester Vertrag vom 28. April 19n über die
internationale Anerkennung der Hinterlegung von Mikro-
organismen fOr die Zwecke von Patentverfahren, geändert
am 26. September 1980 (BGBI. 1980 II S. 1104; 1984 II
S. 679) ist nach seinem Artikel 16 Abs. 2 für
Griechenland am 30. Oktober 1993
Polen am 22. September 1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Be-
kanntmachung vom 20. Oktober 1993 (BGBI. II S. 2012).
Bonn, den 3. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
278 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich des Internationalen Übereinkommens
über das Harmonisierte System zur Bezeichnung und Codierung der Waren
Vom 11. Januar 1994
Das Internationale Übereinkommen vom 14. Juni 1983 über das Harmonisierte
System zur Bezeichnung und Codierung der Waren in der Fassung des Än-
derungsprotokolls vom 24. Juni 1986 (BGBI. 1986 II S. 1067) ist nach seinem
Artikel 13 Abs. 2 für die
Tschechische Republik am 16. November ·1993
und - einer nachträglichen Berichtigungsnotifikation des Generalsekretärs des
Rates für die Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Zollwesens zufolge - für
Ruanda am 1.Januar1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
10. November 1993 (BGBI. II S. 2210), die hinsichtlich des lnkrafttretensdatums
·für Ruanda berichtigt wird.
Bonn.den 11.Januar1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich der Änderung von 1990
des Montrealer Protokolls über Stoffe,
die zu einem Abbau der Ozonschicht führen
Vom 13. Januar 1994
Die Änderung vom 29. Juni 1990 des Montrealer Protokolls vom 16. September
1987 über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen, (BGBI. 1991 II
S. 1331) ist nach ihrem Artikel 2 für folgende weitere Staaten in Kraft getreten:
Belgien am 3. Januar 1994
Island am 14. September 1993
Kroatien am 13. Januar 1994
Malaysia am 14. September 1993
Philippinen am 7. November 1993
Sri Lanka am 14. September 1993
Tunesien am 13. Oktober 1993
Venezuela am 27. Oktober 1993
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
26. November 1993 (BGBI. 1994 II S. 13).
Bonn.den 13.Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Nr. 7 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Februar 1994 279
Bekanntmachung
über das Inkrafttreten der Dritten Änderung
des Übereinkommens über den Internationalen Währungsfonds
Vom 13. Januar 1994
Nach Artikel 2 Abs. 2 des Gesetzes vom 22. Juli 1991 zu der Dritten Änderung
des Übereinkommens über den Internationalen Währungsfonds (BGBI. 1991 II
S. 814) wird bekanntgemacht, daß die durch Beschluß Nr. 45-3 des Gouvemeurs-
rats des Internationalen Währungsfonds am 28. Juni 1990 genehmigte Dritte
Änderung des Übereinkommens über den Internationalen Währungsfonds - in
der Fassung der zweiten Änderung und Ergänzung von 1976 (BGBI. 1978 II
S. 13) - nach Artikel XXVIII Buchstabe c des Übereinkommens
am 11 . November 1992
für Deutschland und alle übrigen Vertragsparteien in Kraft getreten ist.
Die Annahmeerklärung ist am 10. Oktober 1991 beim Internationalen Währungs-
fonds in Washington hinterlegt worden.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
31. Juli 1991 (BGBI. II S. 920).
Bonn, den 13. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich des Montrealer Protokolls
über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen
Vom 13. Januar 1994
Das Montrealer Protokoll vom 16. September 1987 über Stoffe, die zu einem
Abbau der Ozonschicht führen, (BGBI. 198811 S. 1014) ist nach seinem Artikel 16
Abs. 3 für
Benin am 29. September 1993
Honduras am 12.Januar1994
Salomonen am 15. September 1993
St. Lucia am 26. Oktober 1993
Tuvalu am 13. Oktober 1993
in Kraft getreten.
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom
26. November 1993 (BGBI. 1994 II S. 14).
Bonn, den 13. Januar 1994
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Eitel
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280 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II
Herausgeber. Bundesministeri der Justiz - Verlag: Bundesanzeiger Verlags-
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beträgt 7%.
Bundesgesetzblatt-Einbanddecken ·1993
Auslieferung ab Februar 1994
Teil 1: 26,60 DM (2 Einbanddecken) einschließlich Porto und Verpackung
Teil II: 26,60 DM (2 Einbanddecken) einschließlich Porto und Verpackung
Ausführung: Halbleinen, Rücken mit Goldschrift, wie in den vergangenen Jahren.
Hinweis: Einbanddecken für Teil I und Teil II können auch zur Fortsetzung bestellt werden.
Achtung: Zur Vermeidung von Doppellieferungen bitten wir vor der Bestellung zu prüfen, ob
Sie nicht schon einen Fortsetzungsauftrag für Einbanddecken erteilt haben.
Die Titelblätter der Bände 1 und 2 mit den Hinweisen für das Einbinden, die Zeitlichen Übersichten
und die Sachverzeichnisse für den Jahrgang 1993 des Bundesgesetzblattes Teil I und Teil II werden
demnächst für die Abonnenten einer Ausgabe des Bundesgesetzblattes 1994 Teil I und Teil II beigefügt.
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